Racheakt in Neusser Jobcenter?

52 jähriger ersticht 32 jährige Jobvermittlerin

Offenbar ohne Termin erschien der Mann im Jobcenter und erstach die junge Frau. Über die Hintergründe zur Tat oder die mögliche Verbindung zwischen Angreifer und Opfer war bislang noch nichts bekannt, aber es ist wohl von einem Racheakt auszugehen. Vermutlich hatte die Jobvermittlerin durch Sanktionierung Einfluss auf die Existenzgrundlage des Mannes genommen und ihn damit zu der bedauerlichen Bluttat getrieben. Jetzt hat der Mann für lange Zeit eine sichere Unterkunft, Verpflegung und keine Sanktionierungsängste mehr. Leider kostet uns das viel mehr als Hartz-IV und der jungen Frau ihr Leben. Es bleibt zu hoffen, dass ihr Tod nicht umsonst war und alle Jobvermittler aus diesem Vorfall lernen. Denn nur wenn zukünftig, auf die ohnehin grundgesetzwidrigen, Sanktionen verzichtet wird, können derlei Unglücke vermieden werden! (Norman Knuth)

3 Kommentare

3 Gedanken zu „Racheakt in Neusser Jobcenter?

  1. Musste ebenfalls mal Hartz IV für ein halbes Jahr beantragen, der Sachbearbeiter fragte mich mit welchem Recht….! Das war ein paar Wochen nachdem sie den Banken für ihr Versagen mit Milliarden Euros „belohnten“. Antwort: Wenn der Staat Milliarden übrig hat um asoziale Schweine zu stopfen darf er meine Miete auch zahlen! Darauf hin er: „Das steht nicht zur Debatte“. Meine Antwort: „Doch tut es, und wer im sechsten Stock sitzt sollte vielleicht vorsichtiger mit seinen Aussagen umgehen“. Und nickte Richtung Fenster. Bekam mein Geld und Bewerbungen wollte auch keiner sehen, lach schlapp….
    Ich bin alleine kann es (?vielleicht) riskieren mit Gewalt zu drohen, aber was macht ein Familienvater? Der Ärmste ist hilflos der Willkür ausgesetzt….

  2. KEINE GEGENLEISTUNG – keine Leistung !

    Das wäre normalerweise meine Linie … wäre da nicht ein total verfaulter, korrupter Staatsapparat aus massenhaft Unfähigen und regelrechtem Dreckspack.
    Solange wir Millionen im 1000er Pack verschleudern … sollte für deutsche Hartzer immer genug Geld da sein.

    Fakt ist, daß man in den guten Zeiten, das wirklich stinkfaule Pack mit BEGEISTERUNG durchgefüttert und gemästet hat !!! Heute, wo nun die Normalos, wahllos auf die Straße „fliegen“ trifft es womöglich meist die Falschen. Klare Sache. NUR …..LERNEN die Betroffenen etwas aus der Gesamtlage, außer Hass aufs System und die „Besserverdienenden“ ?

    Der Apparat geht voll bis an die SCHMERZGRENZE ! Gnadenlos, rücksichtslos, ahnungslos.

    Somit wundert es doch sehr, daß nicht viel, viel mehr „passiert“.

    Wenn die Zeiten härter werden, werden die Reaktionen es auch. Also Vorsicht beim Besuch der Agentur für Zwangsarbeit ….. !

  3. Nein sie lernen nicht!
    Ich bin mit meiner Familie leider selbst momentan von Hartz IV abhängig.
    Nach einem Umzug aus wichtigen Gründen haben wir seit ca. 2 Monaten keinerlei Leistungen mehr erhalten. Es müsse alles neu beantragt und alle erdenklichen Nachweise neu vorgelegt werden.
    Selbst die Kaution für die neue Wohnung die uns u.a. schriftlich zugesichert wurde ist noch nicht bewilligt. Nach der neuen Mietrechtsreform hat der Vermieter das Recht den Vertrag mit uns fristlos zu kündigen.
    Dem Jobcenter ist dies egal, ebenso der Familienkasse die uns zufälligerweise ebenso lange auf das Kindergeld warten läßt.
    Wir haben mehrere Tage gehungert und das was uns noch zur Verfügung stand lieber unseren Kindern gegeben.
    Die leibe Sachbearbeiterin hat hierfür nur ein hämisches und arrogantes Grinsen übrig.
    Ich kann mittlerweile durchaus verstehen das manche Menschen sich nicht mehr unter Kontrolle haben und dann zu drastischen Maßnahmen greifen die sich bei mir nur in meiner Phantasie abspielen.
    Ein bisschen mehr Menschlichkeit gegenüber uns „Kunden“ und nicht permanent abwertendes Verhalten würde einiges bewirken.
    Ich bin nicht gerne abhängig von Hartz IV, aber ich kann nunmal mir auch keine Job aus dem hut zaubern.

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