Archiv | Oktober 2012

Israel gibt zu – der Iran kann keine Atombombe bauen

Barak: Iran legt Atomwaffenpläne auf Eis

Teheran habe mehr als ein Drittel seines angereicherten Urans in die zivile Forschung gegeben

und damit den „Moment der Wahrheit“ um acht bis zehn Monate verschoben, sagte Barak der Zeitung „Daily Telegraph“ bei einem Besuch in London. Mit Moment der Wahrheit meint er mindestens notwendige Masse an angereichertem Uran zum Bau einer Atombombe. Dieses wäre nun angeblich frühestens in 8 Monaten verfügbar – und dann eben auch nur wenn der Iran zeitgleich sein ziviles Atomprogramm stilllegt. Davon ist aber, den letzten Erkenntnissen nach, auch nur dann auszugehen, wenn dieses militärisch erzwungen, sprich zerstört, wird. Spätestens dann, wäre das angebliche Streben des Iranes nach einer Atombombe nur zu berechtigt. (Norman Knuth)

 

Dieser Beitrag wurde am 31. Oktober 2012 in Kultur, Zensur veröffentlicht.

Amnesty: „Europäisches Friedensprojekt“ EU läßt in der Elfenbeinküste foltern

30.10.2012. Die Europäische Union (EU), welche abartiger Weise in diesem Jahr den Friedensnobelpreis bekommen hatte, weil sie angeblich ein „Friedensprojekt“ sei, ließ mit tatkräftiger Unterstützung von Frankreichs Militär und UNO-Truppen im April 2011 die gewählte Regierung von Laurent Gbagbo, des ungeliebten linksnationalen Staatspräsidenten der Elfenbeinküste, stürzen und installierte den Warlord Alessane Ouattara, dessen Milizen zahlreiche Kriegsverbrechen begangen, als „Präsidenten“. Wie ein Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI), die das Land bereist hatte, zeigt, werden unter dem EU-Freund Ouattara schlimme Verbrechen begangen, wie z.B. die kürzlich erfolgte willkürliche Verhaftung von 200 Mitgliedern der Gbagbo-Partei FPI (Ivoirische Volksfront), welche laut AI mit Stromkabeln und geschmolzenen Plastik gefoltert und teilweise vergewaltigt wurden – das „Friedensprojekt“ EU schweigt zu den Eskapaden seines Schützlings Ouattara. (Kay Hanisch)

Internationaler Strafgerichtshof hält sich für unfehlbar

30.10.2012. Der vom Westen zur durch Durchsetzung politischer Interessen instrumentalisierte „Internationale Strafgerichtshof“ (IStGH) hat abgestritten, bei der Inhaftierung Laurent Gbagbos, des legitimen, 2011 von Frankreich nach Den Haag verschleppten Präsidenten der Elfenbeinküste, Fehler begangen zu haben und wies den Antrag von Gbagbos Anwälten auf vorrübergehende Entlassung zurück, denn es bestünde „Fluchtgefahr“ – logisch, welcher Unschuldige will sich schon gern einsperren lassen? Wegen dem schlechten Gesundheitszustand des 67-jährigen Gbagbo wurde die ohnehin auf dürftigen Fakten beruhende Anklageerhebung mehrfach verschoben und es ist zu befürchten, daß der IStGh Gbagbo nach dem Milosevic-Prinzip entsorgen möchte: als vor dem Jugoslawien-Tribunal die Schuld des angeklagten jugoslawischen Ex-Präsidenten Slobodan Milosevic nicht bewiesen werden konnte, starb er rein „zufällig“ in seiner Zelle unter ungeklärten Umständen. (Kay Hanisch)

Die gekauften Demokratien

Bei kritischer Betrachtung der höchst kostspieliegen Wahlkämpfe, insbesondere bei der US-Präsidentenwahl, müßte wohl für Viele schnell einleuchten, dass sich dies ein Einzelner wohl kaum leisten kann! Die entspr. Kandidaten sind somit also auf großzügige finanzielle Unterstützung der Industrie und vieler weiterer Lobbyisten angewiesen. Sicherlich gehört hier bei wohl nicht viel Phantasie dazu, dass diese großzügigen finanziellen Unterstützungen der entspr. Kandidaten an dementsprechen Forderungen geknüpft sind! Wobei hierbei nicht zu vergessen ist, dass bereits bei einigen Wahlen zuvor den USA, der Ukraine usw. ganz offiziell „Wahlfälchungen“ vorgeworfen wurden!
Handelt es sich bei diesen Wahlen also wirklich um die Meinung des Volkes, oder sind es nicht vielleicht schon eher „gekaufte Demokratien“? – … Und, wie ist das hier bei uns? (CHRISTOPH MERGLER)

Wie die EU auch demokratische syrische Oppositionelle mit Sanktionen belegt

29.10.2012. Während die Unterstützung der EU für die gewaltbereite syrische Opposition, die sich in solchen eindeutigen Terrorgruppen wie der sogenannten „Freien Syrischen Armee“ (FSA) organisiert, wächst, werden gleichzeitig syrische Oppositionelle, welche auf einen friedlichen Wandel zur Demokratie hin in Syrien bestehen, mit EU-Sanktionen gestraft – was ja darauf schließen läßt, daß die EU jenseits ihrer zynischen „Demokratie-und-Menschenrechte“-Rhetorik an einer friedlichen Lösung nicht interessiert ist. So wurden z.B. Kadri Jamil von der oppositionellen Volksfront für Wandel und Befreiung und Ali Haidar, der neue Staatsminister für Versöhnung, Vorsitzender der oppositionellen Syrischen Sozialen Nationalistischen Partei und selbst lange ein politischer Häftling, mit EU-Kontaktsperren belegt. (Kay Hanisch)

Mehr zu diesem Thema auf der verlinkten Netzseite:

Die Welt im Würgegriff

http://dieweltimwuergegriff.wordpress.com/

Kriegsvorbereitung: Europa schaltet 19 iranische Sender ab!

29.10.2012. Der französische Satellitenbetreiber Eutelsatund der britische Provider Arqiva stoppten die Ausstrahlung des iranischen Staatsfernsehens, was Gerüchte über einen drohenden Angriff auf Iran bestätigen könnte, da man offenabar möchte, daß die europäischen Bürger nicht von „Feindpropaganda“ oder ungewünschten Wahrheiten verwirrt werden. Unter den 19 Sendern, welche nun nicht mehr zu empfangen sind, ist auch der englischsprachige iranische Nachrichtenkanal „PressTV“. (Kay Hanisch)

EU-Sanktionen gegen Weißrußland: Lukaschenko schlägt zurück!

29.10.2012. Mit allen Mitteln versucht die EU die Regierung des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, der einen national-sozial orientierten Kurs fährt und sich einer neoliberalen „Öffnung“ der weißrussischen Wirtschaft gegenüber westlichen Großkonzernen widersetzt, zu stürzen und finanziert Teile der weißrussischen Opposition oder erläßt Sanktionen und Einreiseverbote für weißrussische Regierungsmitglieder. Nun möchte sich Lukaschenko auf seine Art dafür „bedanken“ und kündigte an, die jährlich mehreren zehntausend Einwanderer, welche mit oft fragwürdigem Gepäck in EU drängen und welche bisher von den weißrussischen Sicherheitskräften gestoppt wurden, passieren zu lassen, wenn die EU ihre Politik nicht ändert.

Weißrussischer Präsident äußert sich den libysche Bestechungsgeldern für Sarkozy

29.10.2012. Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko (seit 1994), ein Gegner der NATO-Expansionskriege und –Überfälle auf andere Staaten, äußerte sich zu den Medienberichten, wonach der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi den Wahlkampf des früheren französischen Machthabers Nicolas Sarkozy mit 50 Mio. US-Dollar finanziert habe. Nach Aussagen Ghaddafis gegenüber Lukaschenko (beide Staaten unterhielten enge Wirtschaftsbeziehungen) soll es sich nicht um 50, sondern um 150 Mio. US-Dollar gehandelt haben, wobei Ghaddafi zu Lukaschenko gesagt habe, daß er das Geld, daß seine Kinder an den korrupten Sarkozy gezahlt haben, noch nicht einmal mitgezählt habe – wie die weißrussische Nachrichtenagentur BelTa berichtet. (Kay Hanisch)

inzinierte Demokratiebewegung zerlegt sich selber

zwei Vorstandsmitglieder der Piraten-Partei treten zurück

Nach den ständigen Querelen, Peinlich- und Unzulänglichkeiten ist nicht nur die Wählergunst der, zuerst noch als Protestbewegung wahrgenommenen, Piraten-Partei stetig rückläufig. Nun lichten sich auch die Vorstandsreihen.

Quelle: AFP „Ich halte es inzwischen schlicht nicht mehr aus“, erklärte Schrade in seinem Blog. „Ich habe lange mit mir gekämpft und versucht, diesen Schritt zu vermeiden.“ Er erhob schwere Vorwürfe gegen den politischen Geschäftsführer Johannes Ponader. Dieser sei „absolut nicht teamfähig“ und behindere durch „Alleingänge“ die Vorstandsarbeit. „Ich würde mir wünschen, dass Johannes seine Konsequenzen aus der regelmäßig von allen Kollegen vorgebrachten Kritik zieht“, fügte Schrade hinzu. Auch Julia Schramm kündigte an, ihren Vorstandsposten sofort niederzulegen und sich nach dem Parteitag ganz aus der Parteiarbeit zurückzuziehen. Schramm steht in der Kritik, weil sie ihr Buch mit dem Titel „Klick mich“ nicht frei verfügbar ins Netz stellte. Ihr Verlag hatte mit Schramms Zustimmung eine kostenlose Kopie des Buches im Internet sperren lassen. Für Kritiker war das ein Widerspruch zum Programm der Partei, da sich die Piraten für ein Recht auf kostenlose Kopien von Musik und Büchern einsetzen.

Die Piraten-Partei hat mit Bernd Schlömer, Regierungsdirektor der Bundeswehr, mittlerweile einen offenkundig systemimmanenten Bundesvorsitzenden, der sich wie zum Beweis auch schon mit dem obersten Bilderberger Henry Kissinger im Axel-Springer-Haus traf und wurde damals unter anderen von einem Aaron König, welcher später auch die ebenfalls nicht-alternative und Israel-getreue Partei die Freiheit mit ins Leben rief, mitbegründet. Auch dieser gehört er mittlerweile nicht mehr an. Auftrag erfüllt! (Norman Knuth)

Ungarn: Friedensmarsch mit 150.000 Teilnehmern gegen Politik von EU und Finanzmärkten

26.10.2012. Die nationalkonservative Regierung von Premierminister Viktor Orban bzw. ihr nahestehende Kreise haben einen „Friedensmarsch“ in Budapest durchgeführt, bei dem rund 150.000 Regierungsanhänger gegen die anti-ungarische Politik der EU und Brüssels bedingungslose Unterstützung des Casino-Kapitalismus demonstriert haben. Oppositionelle Gruppen, wie die von der EU unterstützten neoliberalen „Sozialisten“ (MSZP), die rechtsextreme Partei Jobbik und die linksliberale Demokratische Koalition des Multimilliardärs und „sozialistischen“ Ex-Premiers Ferenc Gyurscany hielten eigene Kundgebungen ab, bei denen auch gegen die Regierung protestiert wurde, konnten aber weit weniger Menschen auf die Straße bringen. (Kay Hanisch)

TAZ: Mirco Keilberth, der Märchenonkel der Libyen-Berichterstattung

26.10.2012. Seit einiger Zeit tut sich der Journalist Mirco Keilberth in der ehemals linksliberalen, heute neokonservativen „Tageszeitung“ (taz) durch seine Berichte über Libyen hervor, die das Bild vermitteln als befinde er sich vor Ort in Libyen, allerdings zeichnet er größtenteils ein romantisch-verklärtes Bild des vom Westen zerstörten Landes und schwärmt über die zivilgesellschaftlichen Ansätze. Abgesehen davon, daß Keilberth kein Wort darüber verliert, daß die Erdölproduktion des Landes bereits wieder auf dem Niveau vor dem Bürgerkrieg liegt, während sich die Lebensbedingungen der Libyer trotzdem konsequent weiter verschlechtern (woran liegt das wohl, wenn das „Ghaddafi-Regime“ so korrupt und unfähig war und das ganze Geld an schwarzafrikanische Staaten verschenkt hat?), versteigt sich Keilberth zu Aussagen über tausenden von politischen Häftlingen in der Ghaddafi-Ära, ohne zu reflektieren, daß Libyen laut UNO-Angaben eines der Länder mit der weltweit geringsten Gefangenenquote war – der „Menschenrechtsweltmeister“ USA ist das mit der höchsten. (Kay Hanisch)

Dieser Beitrag wurde am 27. Oktober 2012 in Kultur, Zensur veröffentlicht.

Italien ein Rechtsstaat?

Der geschiedene italienische Ministerpräsident und Medienmogul Silvio Berlusconi machte sich vor, während und zwischen seinen Amtzeiten immer wieder strafbar. Erfolgreich nutzte er seine Amtzeiten um durch Gesetzesänderungen und Privilegien Verurteilungen zu entgehen. Nun endlich wurde Italiens oberster … zu 4 Jahren Haft verurteilt.

Ein Gericht in Mailand sprach Silvio Berlusconi in erster Instanz wegen Steuerbetruges und Schwarzgeldkassen schuldig und verurteilte ihn zu vier Jahren Haft. Drei Jahre davon zogen die Richter allerdings gleich wieder ab, weil die Gefängnisse überfüllt sind.

Unterdessen wurden sieben Experten (sechs Wissenschaftler und einen Behördenvertreter) nach dem verheerenden Erdbeben in L’Aquila von einem italienischen Gericht zu Gefängnisstrafen von jeweils sechs Jahren verurteilt. Den Experten wird vorgeworfen, die Risiken des Bebens verharmlost zu haben, bei dem im April 2009 mehr als 300 Menschen umkamen. Dabei weiß doch jedes kleine Kind, dass man Erdbeben nicht vorhersagen kann – lediglich vermutliche Wahrscheinlichkeiten lassen sich diesbezüglich errechnen. (Norman Knuth)

Skandal: totes Frühchen aus der Berliner Charitè vor Obduktion verschwunden

Das Frühchen starb nach einer Herz-OP schon vor der Obduktion offiziell an einem Darmkeim. Das sollte eine Obduktion nun auch belegen.

Berliner Staatsanwaltschaft auf Nachfrage zum Obduktionsergebnis: „die Leiche ist nicht da“

Weitere Angaben zum Sachverhalt wollte der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft nicht machen.

Bereits gestern prügelten zwei angeblich Unbekannte auf den leitenden Gynäkologen der Charitè ein und verletzten ihn dabei schwer. Die Täter drangen in sein Büro ein und prügelten wohl mit Holzlatten auf ihn ein. Verletzt wurde auch ein zur Hilfe eilender Kollege. Einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen soll es natürlich nicht geben.

1. Frage: Hat die Berliner Staatsanwaltschaft ein Interesse an Wahrheit & Gerechtigkeit? 2. Frage: Weiß der Direktor der Gynäkologie jetzt vielleicht was wirklich war, oder hat er es nun möglicherweise ganz vergessen? (Norman Knuth)

Friedensnobelpreis für die EU

– Und als Nächstes bekommen die Chinesen den Wanderpokal für Demokratie?

Ja, der Grat zwischen Schönreden und Realitätsverlust ist sehr schmal und dieser wird weltweit immer öfter überschritten. So werden zwangsläufig immer mehr Nichtschwimmer zu Bademeistern und Böcke zu Gärtnern gemacht. Aber wundern muss man sich darüber nicht, denn die Macher der Bademeister und Gärtner, sind in der Realität leider auch nur nichtschwimmende Böcke.
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Dieser Beitrag wurde am 24. Oktober 2012 in Kultur, Zensur veröffentlicht.

Treffen verschiedener Kleinparteien fand in Dresden statt

22.10.2012. Unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – Gemeinsam nach Europa“ fand am 20. Oktober in Dresden ein Treffen von mehrheitlich bürgerlichen Kleinparteien statt, mit dem Ziel Wahlabsprachen für die nächsten Wahlen zu treffen und möglicherweise eine gemeinsame Dachorganisation zu gründen. Anwesend waren Vertreter der linksnational-bürgerlichen Freiheitlichen Partei Deutschlands (FP Deutschlands), des Vereins Aktion Mutige BürgerOffensive (AMBO e.V.), der Deutschen Konservativen Partei, desBündnis Freiheit und Demokratie (BFD), der konservativen Parteien Deutsche Soziale Union(DSU) und Sächsische Volkspartei (SVP), der Initiative Pro Sachsen, der islamophob-rechtsliberalen Partei Die Freiheit und der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland, an deren politischem Konfrontationskurs mit dem Islam und deren Ausländerpolitik besonders von Vertretern des ostdeutschen Parteien (wie FP Deutschlands und BFD) starke Kritik geübt wurde. (Kay Hanisch)

Dieser Beitrag wurde am 24. Oktober 2012 in Demokratie, Kultur veröffentlicht.

Linkspartei fordert Einstellung von Waffenlieferungen an pro-westliche Schurkenstaaten

22.10.2012. Nach der neutralistischen Bürgerbewegung Neue Richtung fordert nun auch die im Bundestag vertretene Linkspartei die Einstellung von Waffenlieferungen an Regime, welche – oftmals im Auftrag des Westens – Unruhe in sensiblen Regionen stiften und Terroristen unterstützen. Der LINKEN-Politiker Niema Movassat nannte hier explizit die Machthaber der Golf-Diktaturen von Saudi-Arabien und Katar, sowie das afrikanische Burkina Faso, dessen pro-französischer Herrscher Blaise Comparore den Putsch in der Elfenbeinküste 2011 unterstützt hat und nun vom Bürgerkrieg in Mali profitiert. (Kay Hanisch)

Unter falscher Flagge: „Syrische“ Granaten auf die Türkei stammten aus NATO-Produktion

12.10.2012. Wie der Chefredakteur der türkischen Zeitung „Yurt“ in seinem Blatt schrieb, handelte es sich bei den Granaten, welche die syrische Armee (die hauptsächlich mit russischen Waffen ausgerüstet ist) angeblich über die Grenze in die Türkei gefeuert haben soll, eindeutig um Fabrikate aus NATO-Staaten, welche über die Türkei an die syrischen Terror-Rebellen geliefert wurden. Und während sich die „Rebellen“ heute wieder auf Youtube-Videos damit brüsten, wie sie gefesselte, am Boden kauernde Zivilisten mit Benzin übergießen und bei lebendigem Leibe verbrennen, erklärte die syrische Regierung auf den realitätsfernen Vorschlag von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon nach einem einseitigen Waffenstillstand, daß man dies bereits zweimal versucht habe, doch die „Rebellen“ trotzdem weiter mordeten und sprach von „inszenierten Angriffen“ auf die Türkei, welche das Ziel hätten, einen Krieg auszulösen. (Kay Hanisch)

Dieser Beitrag wurde am 24. Oktober 2012 in Kultur, Zensur veröffentlicht.

Zypern lehnt Sparauflagen der EU-Staaten für Notkredite ab

12.10.2012. Der kommunistische, demokratisch gewählte Präsident Zyperns, Demetris Christofias, hat die Bedingungen, welche an die Kreditvergabe von sogenannten „Rettungskrediten“ durch die EU gebunden sind, abgelehnt, darunter den Verkauf von gewinnbringenden Staatsunternehmen und die Aufgabe von inflationsgebundenen Gehaltserhöhungen. Gleichzeitig erklärte Cristofias, man wolle nicht einfach „nein“ sagen, sondern Gegenvorschläge machen und alternative Lösungen suchen. (Kay Hanisch)

Dieser Beitrag wurde am 24. Oktober 2012 in Wirtschaft veröffentlicht.

Sendepause!

Liebe Leser,

aus organisatorischen Gründen werden wir voraussichtlich zwischen dem 13.10. & 22.10. 2012 unsere Berichterstattung unterbrechen. Wir bitten um ihr Verständnis und hoffen Sie danach wieder mit den laufenden Abscheulichkeiten beehren zu dürfen.

Hilferuf:

Tageszeitung „junge welt“ steht kurz vor dem Aus!

10.10.2012. Eine der wichtigsten unabhängigen deutschen Tageszeitungen steht kurz vor dem Aus und kann nur durch weitere Abos gerettet werden: die linke, „marxistische“ junge welt hat Schulden von rund 100.000 Euro angesammelt. In einem Offenen Brief wenden sich die Mitarbeiter, die schon teilweise auf ihren Lohn verzichtet haben, an ihre Leserschaft und bitten um die dringende Unterstützung der Zeitung, welche u.a. von der Erich-Mühsam-Gesellschaft in Lübeck und vom Bundesverband Christlicher Demokraten gegen Atomkraft für ihre Berichterstattung ausgezeichnet wurde und die als einzige Tageszeitung regelmäßig kritisch über die NATO-Kriege gegen Afrika, Syrien oder Libyen berichtet. (Kay Hanisch)

www.jungewelt.de

Dieser Beitrag wurde am 11. Oktober 2012 in Kultur, Wirtschaft veröffentlicht.

Wahlen in Venezuela: Sieg für Hugo Chavez und die Revolution!!!

10.10.2012. The show must go on: mit ca. 55% der Stimmen beförderte der linksnationale demokratisch-sozialistische Staatspräsident (seit 1998) Hugo Chavez seinen rechtspopulistischen, vom Westen unterstützten Herausforderer Henrique Capriles Radonski, der ca. 44% der Stimmen erhielt, bereits im 1. Wahlgang in den Mülleimer der Geschichte. Sowohl USA, EU als auch die deutschen Partei-Stiftungen von CDU, CSU, SPD und FDP hatten versucht, mit finanzieller, medialer und logistischer Hilfe für die Opposition (natürlich alles auch von unseren Steuergeldern, mit welchen diese Stiftungen zu 90% finanziert werden) Chavez, den Führer der lateinamerikanischen Linken, zu stürzen – aber nun kann man sich beruhigen: der große Kämpfer für weltweite Gerechtigkeit und für Frieden bleibt uns weitere sechs Jahre erhalten! (Kay Hanisch)

Linken-Chef Rixinger empört die Regierung

Grund dafür, seine Teilnahme an den Anti-Merkel Protesten in Athen. Während des Staatsbesuches unserer Bundeskanzlerin versammelten sich dort erneut Zigtausende, um gegen die von Merkel vertretende Volks-Ausbeutung zu protestieren. Die Regierungsparteien, Union & FDP, verunglimpften die Proteste als Anti-deutsch und warfen Rixinger Polemisierung vor. Tatsache ist, dass Rixinger in Griechenland nicht öffentlich gevierteilt wurde, die Proteste also offenkundig nicht antideutsch waren. Schade nur das Merkel nicht selbst das Bad in der Menge gesucht hatte, dann hätten wir heute wahrscheinlich einen Volksverkäufer weniger zu beklagen. (Norman Knuth) 

„Deutschland ist ein Problem

, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet. “Joseph (Joschka) Fischer, ehem. “Die Grünen”

Ausbau erneuerbarer Energien läuft auf Hochtouren

offensichtlich aber ohne Steuermann

Laut den Stolz erfüllten Ministern Rösler (FDP) und Altmaier (CDU) sei der Plan derzeit gar übererfüllt. – Is aber auch kein Wunder, bei Geld wie Sand am Meer und garantierter Rendite für Sand im Getriebe.

Strom macht auf jeden Fall erstmal bezahlten Urlaub im Wattenmeer

Leider hat man nämlich mit dem Ausbau der notwendigen Netze, um beispielsweise die Windkraft von der Nordsee zu uns zu befördern, noch nicht begonnen! Ein entsprechender Plan soll aber „schon“ Ende des Jahres vorliegen. Allerdings erkennt Rösler auch „schon jetzt“ unüberwindbare Unwegbarkeiten zwischen dem Netzausbau und den geltenden Umweltbestimmungen. Diese müssten, wenn man einen Netzausbau wolle, vorübergehend außer Kraft gesetzt werden, so der Minister. Alternativ setzen die uns Regierenden wahrscheinlich auf die Flexibilisierung des Stromes. In einer Zeit, in der immer mehr Arbeitnehmer zusehen müssen, wie sie zur Arbeit kommen, da kann sich der Strom nun mal auch nicht entspannt auf Sylt zurück lehnen und warten bis der Markt zu ihm kommt.

Und überhaupt – Gesetze vorübergehend außer Kraft setzten? – Das hatten wir doch schon mal

Der Umweltschutz hindert unsere Minister nun also daran die Umwelt zu schützen. Da stellt sich doch die Frage: Gibt es für uns eigentlich auch Schutz vor diesen Schergen?

Die KFW hat jedenfalls schon mal ausgerechnet, was uns der ganze Spaß wohl mindestens kosten wird. 25 Mrd. €, oder anders gesagt, eine baldige Verdoppelung des Strompreises. Falls sie jetzt mit dem Gedanken spielen, in Zukunft, zur Not auch aus dem Zwang der Nichtverfügbarkeit, auf Strom zu verzichten, um nicht an dieser Inflation teilzunehmen – nun dass sie sich der Propaganda und Gehirnwäsche der uns Regierenden entziehen, oder den € nicht wollen, hindert sie ja auch nicht mehr daran, trotzdem bei jedem dafür die Hand auf zu halten (Norman Knuth)

ZDF: Syrische „Rebellen“ bekennen sich zu Granatenangriff auf die Türkei

8.10.2012. Wie das deutsche ZDF in einem Fernsehbeitrag („Türkei übt Vergeltungsschlag aus“) berichtete, haben sich die vom Westen unterstützten Terroristen der „Freien Syrischen Armee“ (FSA) – und hier speziell die “Khattab Märtyrer-Brigade” – zu dem Granatenangriff auf die türkische Ortschaft Akcakale bekannt, welchen sie mit einem erbeuteten Mörser durchgeführt haben und dabei fünf türkische Zivilisten töteten. Obwohl bekannt war, daß der Akcakale gegenüberliegende syrische Grenzort Tell Abyad schon seit September in der Hand der „Rebellen“-Terroristen ist, benutzte die Türkei den Zwischenfall, um mit ihrer Luftwaffe Angriffe auf syrische Stellungen zu fliegen – angeblich aus „Vergeltung“ – und westliche Massenmedien stimmten kritiklos in die NATO-Propaganda vom „syrischen Granatenangriff“ mit ein. (Kay Hanisch)

Dieser Beitrag wurde am 8. Oktober 2012 in Kultur, Zensur veröffentlicht.

Steinbrück stolz auf Armut?

Linken-Chef Riexinger attackiert SPD & Bilderberger-Kanzlerkandidat Steinbrück

„Steinbrück ist heute noch stolz auf die Agenda 2010.  Wie kann jemand darauf stolz sein, Millionen Menschen in die Armut geschickt zu haben?“, fragte der Bundeschef unter dem Beifall der Delegierten beim Landesparteitag der hessischen Linken am Samstag in Frankfurt. Zudem meinte Riexinger, Steinbrück leiste sich durch seine bezahlten Vorträge eine Verquickung von Politik und Geschäft, die nicht erlaubt sei.

Außerdem griff er SPD und die Grünen an, weil sie den Fiskalpakt auf europäischer Ebene unterstützten. Damit werde seiner Meinung nach die Agenda-Politik auf ganz Europa übertragen und zugleich die Demokratie in Europa zerschlagen. Riexinger forderte stattdessen eine europaweite Vermögensabgabe von 30 Prozent und forderte seine Partei zur Einigkeit auf. (Norman Knuth)