Staatsanwalt: Korruption bei Deutscher Bahn weitaus größer als gedacht

  |  23.06.13, 23:17

Ein deutscher ICE in London: In anderen Ländern musste die Deutsche Bahn International ihre Geschäfte aufgeben. (Foto: Flickr/mattbuck4950)

Ehemalige Geschäftsführer und Projektverantwortliche der Deutschen Bahn International waren offenbar über lange Zeit in Bestechungsvorfälle im Ausland verwickelt. Für neue Aufträge wurden Sach- und Geldleistungen gezahlt, sagen die Ermittler der Staatsanwaltschaft.

Ein deutscher ICE in London: In anderen Ländern musste die Deutsche Bahn International ihre Geschäfte aufgeben. (Foto: Flickr/mattbuck4950)Es sei „davon auszugehen“, dass sich die Deutsche Bahn International (DBI) durch die Zahlung von Schmiergeldern einen Wettbewerbsvorteil verschafft hat, sagte Staatsanwältin Doris Möller-Scheu den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Allem Anschein nach besteht dieses Korruptions-Netzwerk schon seit mehreren Jahrzehnten. Denn „Auslandbestechung war bis Ende der 90er Jahre in Deutschland nicht strafbewehrt“.Zum Weiterlesen:http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/06/23/staatsanwalt-korruption-bei-deutscher-bahn-weitaus-groesser-als-gedacht/