400 Stromsperren durch „Saarbrücker Modell“ vermieden

40017.09.2013, 17:48 Uhr | dpa

Seit dem tragischen Tod von vier Kindern bei einem Brand in Saarbrücken bemüht sich die Politik darum, Stromsperren für Sozialhilfeempfänger zu vermeiden. Jetzt können Stadt und Regionalverband Saarbrücken einen ersten Erfolg vermelden. Durch ein „Saarbrücker-4-Punkte-Modell“ hätten seit Jahresbeginn 400 drohende Stromsperren verhindert werden können, berichtete Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) am Dienstag. Jetzt werde die Initiative bundesweit als mögliches Vorbild diskutiert.

Grundlage ist eine Einverständniserklärung des Leistungsempfängers zum Datenaustausch zwischen dem zuständigen Jobcenter und dem Grundversorger Energie SaarLorLux. Dann kann der Versorger das Jobcenter informieren, wenn dem Kunden eine Stromsperre droht, so dass rechtzeitig Maßnahmen zur Abwendung der Sperre eingeleitet werden können. In Saarbrücken und im Umland haben den Angaben zufolge bislang 620 Sozialleistungsempfänger in die Prozedur eingewilligt.

Anlass für die Initiative war eine Brandkatastrophe in Saarbrücken 2012 mit vier toten Kindern. In der Wohnung war der Strom abgestellt. Ursache für den Brand war vermutlich eine brennende Kerze.

http://www.t-online.de/regionales/id_65541654/400-stromsperren-durch-saarbruecker-modell-vermieden.html

Ein Gedanke zu „400 Stromsperren durch „Saarbrücker Modell“ vermieden

  1. Wenn man so etwas liest, und man sich mit Hartz IV-Schicksalen befasst, bei denen alle Bildungsgrade vorhanden sind, dann kann man sich nur noch schämen für diese Republik. Auf der einen Seite Statistiken manipulieren, auf der anderen Seite prahlen, immer mehr Menschen ins Land locken mit Lügen, und zu guterletzt werden immer mehr deutsche Bürger in die Armut geschickt, erarbeitete Beiträge, die neben Steuern abgeführt werden, enteignet. gleichzeitig werden andere Bürger ohne Leistung immer wohlhabender oder reicher, auch noch beschenkt, der in Deutschland zu viel produzierte Strom wird umgeleitet über andere europäische Länder, gleichzeitig wird bei armen Menschen der Strom abgeschaltet. Der zu viel produzierte Strom, der angeblich einen Verlust einfährt, sollen die zahlenden Kunden zusätzlich ausgleichen. Haben wir zu viele hochbezahlte Wirtschaftsfachleute, die geistige Beweglichkeit verlernt haben? Oder sind sie nur auf primitive Art gierig? In dem oben genannten Fall ein Dank an die initiierenden Politiker. Grüße

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