Argentinien: Proteste gegen Präsidentin vom Ausland gesteuert

14.11.2012. Der linkspopulistische Kurs von Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner (seit 2007), die eine offene Konfrontation mit den internationalen Finanzorganisationen und dem einheimischen Großkapital nicht scheut, das linke Venezuela unterstützt und auch im Konflikt um die Falkland-Inseln nicht vor Großbritannien einknickt, ist den Westmächten ein Dorn im Auge und so gab es eine massive Unterstützung von westlichen Organisationen für die von der rechten Opposition organisierten Proteste gegen die Regierung Kirchner, an denen mehrere zehntausend Leute teilnahmen. Zu den Unterstützern der Unruhen gehörten u.a. westliche Stiftungen, wie die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung, die nahezu in allen lateinamerikanischen Ländern dabei aufgefallen ist, die Demokratie zu untergraben und neoliberale Regime zu installieren – zuletzt beim Putsch in Paraguay im Sommer 2012. (Kay Hanisch)