Arzneipflanze des Jahres 2014 – Spitzwegerich gegen Hustenreiz und Bakterien

Spitzwegerichblaetter-HeilpflanzeSpitzwegerich Blüte
© stanzebla / flickr.com

Der Spitzwegerich ist eine eher unscheinbare Pflanze, die am Wegesrand oder auf trockenen Wiesen wächst. Doch was so unscheinbar aussieht, darin steckt mehr als man auf dem ersten Blick vermutet: verschiedene Wegerich-Arten kommen bereits seit Jahrtausenden in der Heilkunde zum Einsatz. Der Spitzwegerich (Plantago lanceolata) stillt den Hustenreiz und hilft bei Haut- und Schleimhautentzündungen. Deshalb wurde die Pflanze vom “Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde” an der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2014 ernannt.

Der Spitzwegerich ist eine eher unscheinbare Pflanze, die am Wegesrand oder auf trockenen Wiesen wächst. Doch was so unscheinbar aussieht, darin steckt mehr als man auf dem ersten Blick vermutet: verschiedene Wegerich-Arten kommen bereits seit Jahrtausenden in der Heilkunde zum Einsatz. Der Spitzwegerich (Plantago lanceolata) stillt den Hustenreiz und hilft bei Haut- und Schleimhautentzündungen. Deshalb wurde die Pflanze vom “Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde” an der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2014 ernannt.

Am häufigsten in der Heilkunde genutzt wurde der Breit- und Spitzwegerich. Studienkreisleiter und Medizinhistoriker Johannes Gottfried Mayer sagt: “Heute wissen wir, dass der Spitzwegerich die stärkste Wirkung besitzt”. Er ist reich an zahlreichen Inhaltsstoffen, die sich positiv bei Katarrhen der Atemwege und Entzündungen von Mund und Rachenschleimhaut sowie bei Wunden auswirken. Zu den wichtigsten Inhaltstoffen des Spitzwegerichkrauts  gehören die Iridoidglykoside wie Aucubin und Catalpol, die eine antibakterielle Wirkung zeigen, sowie Schleimstoffe, die reizmildernde Effekte besitzen. Mayer erklärt: “Sie bilden eine Art schützenden Film über die Schleimhaut in Mund und Rachen. Damit kann der Spitzwegerich lästigen Hustenreiz mindern”. Dies sei durch Untersuchungen im Labor belegt. Die größte Inhaltsstoffgruppe bilden, mit einem Anteil von 6,5 Prozent, die Gerbstoffe. Diese wirken zusammenziehend und blutstillend und stabilisieren deshalb die Schleimhäute. Man geht davon aus, dass weitere Inhaltsstoffe wie Flavonoide, Kaffeesäurederivate, Saponin, Kieselsäure und Mineralstoffe wie Zink und Kalium an der Heilwirkung des Spitzwegerichs beteiligt sein könnten. Medizinisch genutzt werden ausschließlich die Blätter der Pflanze. Die Wahl zur “Arzneipflanze des Jahres” fiel in erster Linie deshalb, um einen Weckruf an die Forschung zu senden. Denn es liegen aktuell keine klinischen Studien zum Spitzwegerich vor.

Am häufigsten in der Heilkunde genutzt wurde der Breit- und Spitzwegerich. Studienkreisleiter und Medizinhistoriker Johannes Gottfried Mayer sagt: “Heute wissen wir, dass der Spitzwegerich die stärkste Wirkung besitzt”. Er ist reich an zahlreichen Inhaltsstoffen, die sich positiv bei Katarrhen der Atemwege und Entzündungen von Mund und Rachenschleimhaut sowie bei Wunden auswirken. Zu den wichtigsten Inhaltstoffen des Spitzwegerichkrauts  gehören die Iridoidglykoside wie Aucubin und Catalpol, die eine antibakterielle Wirkung zeigen, sowie Schleimstoffe, die reizmildernde Effekte besitzen. Mayer erklärt: “Sie bilden eine Art schützenden Film über die Schleimhaut in Mund und Rachen. Damit kann der Spitzwegerich lästigen Hustenreiz mindern”. Dies sei durch Untersuchungen im Labor belegt. Die größte Inhaltsstoffgruppe bilden, mit einem Anteil von 6,5 Prozent, die Gerbstoffe. Diese wirken zusammenziehend und blutstillend und stabilisieren deshalb die Schleimhäute. Man geht davon aus, dass weitere Inhaltsstoffe wie Flavonoide, Kaffeesäurederivate, Saponin, Kieselsäure und Mineralstoffe wie Zink und Kalium an der Heilwirkung des Spitzwegerichs beteiligt sein könnten. Medizinisch genutzt werden ausschließlich die Blätter der Pflanze. Die Wahl zur “Arzneipflanze des Jahres” fiel in erster Linie deshalb, um einen Weckruf an die Forschung zu senden. Denn es liegen aktuell keine klinischen Studien zum Spitzwegerich vor.

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