Aufstand der Nichtwähler: Was wäre wenn?

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Was wäre eigentlich, wenn alle, die sich bisher von jeder Wahl ferngehalten haben, aus welchen Gründen auch immer vernetzen und als Organisation einer einzigen Partei geschlossen ihre Stimme geben würden? Hier bei Buergerstimme wurde bereits aufgezeigt, dass die Zahl der Nichtwähler im Jahre 2009 bei 17,1 Millionen wahlberechtigten Menschen lag.

Verglichen mit der CDU/CSU, die mit insgesamt 15,24 Millionen Wählerstimmen als Gewinner aus der Wahl hervorging, wird deutlich, dass in diesem Vergleich die „Gemeinschaft der Nichtwähler“, wenn es sie denn gäbe, klarer Sieger der Wahl 2009 gewesen wäre und an der niemand vorbei hätte regieren können. Was lässt sich daraus ablesen?

Zunächst ist davon auszugehen, dass Nichtwähler nicht unbedingt den sogenannten etablierten Parteien zugeneigt sind. Im Gegenteil sind es gerade die, die in den etablierten Parteien die Zukunft unseres Landes sehen. Diejenigen, die mit Sicherheit an der entsprechenden Stelle ihr Kreuz machen und weit entfernt vom Nichtwählerdasein sind. Da die abnehmende Bereitschaft an Wahlen teilzunehmen, darauf schließen lässt, dass die „Gemeinschaft der Nichtwähler“ mit der aktuellen Politik nicht einverstanden ist, würde sich diese aller Wahrscheinlichkeit nach einer Partei zuwenden, die soziale Gerechtigkeit in all ihren Facetten umzusetzen bereit ist, auch wenn dies nur mit radikalen Mitteln erreichbar scheint.

Etablierte Parteien fürchten die Nichtwähler