Bizarre Allianz verhindert neue Kandidatur Oskar Lafontaines

28.5.2012. Der frühere Parteichef der Linkspartei, Oskar Lafontaine, hat seine erneute Bewerbung für den Parteivorsitz nach einer massiven Medienkampagne gegen seine Person und die „Bedingungen“, die er der Partei für eine Kandidatur gestellt habe, zurückgezogen, wobei Lafontaine nur eine Kampfkandidatur gegen seinen Widersacher Dietmar Bartsch vom rechten Parteiflügel verhindern wollte, um die Partei nicht völlig zu spalten. Ein bizarre Allianz von bürgerlich-neoliberalen Medien, „sozialdemokratischen Einflußagenten“ a ´la Dietmar Bartsch und sogenannten rechtsorientierten Anti-Deutschen, welche seit Jahren versuchen, die Linke zu unterwandern, hatte sich gegen Lafontaine, der neben Fraktionschef Gregor Gysi als einziges Zugpferd der Linken gilt, zusammengeschlossen.

Kay Hanisch