BRD genehmigt erneut Rüstungsexporte in IS-unterstützende Diktaturen Arabiens

mobiles WaffensystemGepanzerte Transportfahrtzeuge und andere Güter sollen nach Arabien geliefert werden. Quelle: SAP/dpa

München 3. Oktober 2014 (AFP/IRIB)

Die Bundesregierung hat laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ erneut Rüstungsexporte in arabische Staaten genehmigt.

Darunter seien auch Länder, die im Verdacht stünden, in der Vergangenheit die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) unterstützt zu haben, schrieb das Blatt auf seiner Internetseite. Laut einer Liste erhält Katar 13 Transportpanzer vom Typ Dingo und 32 gepanzerte Spähfahrzeuge vom Typ Fennek. Die Vereinigten Arabischen Emirate beziehen laut dem Bericht vier Pionierpanzer Wisent. Saudi-Arabien erhält zu Erprobungszwecken ebenfalls einen Wisent, sechs sogenannte Wirkmittelwurfanlagen, sechs fernbedienbare leichte Waffenstationen mit Waffenrüstsatz sowie Prototypenmuster für Aufklärungs- und Beobachtungssysteme. Algerien bekommt demnach 88 Allradfahrzeuge „mit militärischer Ausrüstung“. Mehrere Staaten erhalten Waffensysteme unterschiedlicher Art, in die Vereinigten Arabischen Emirate werden laut „SZ“ etwa 3012 Maschinenpistolen und 20.000 Mörsergranatzünder sowie umfangreiche Munition geliefert. Außerdem sei unter anderem der Export von Maschinengewehren nach Jordanien und in den Oman genehmigt worden, berichtete die Zeitung. Nach Kuwait werde eine Granatmaschinenwaffe geliefert.