Bulgarien: Ataka fordert Verstaatlichung der Energieversorger

12.3.2013. Die rechtsnationalistische Partei Ataka hat im Zuge der Massenproteste gegen überhöhte Strompreise die Wiederverstaatlichung der bulgarischen Energieversorger gefordert. Die Abstimmung im Parlament geriet allerdings zum Flop: Zwei Drittel der Abgeordneten waren gar nicht da, sondern befanden sich offensichtlich im Wahlkampf, 45 enthielten sich, 12 stimmten dafür, 13 dagegen – selbst die Ataka brachte nicht alle ihre eigenen Abgeordneten dazu, bei dieser wichtigen Abstimmung anwesend zu sein. (Kay Hanisch)