Bulgarien: Ataka redet Klartext

31.5.2013. „Kommt ja nicht hierher mit dicken Backen, um uns zu erklären, wie Demokratie gemacht wird“, brüllte Wolen Siderow, Führer der rechtsnationalistischen Partei Ataka („Attacke“) die EU-Botschafter an, die zur Konstituierung des neuen bulgarischen Parlaments anwesend waren, während seine Fraktion demonstrativ auf den Stühlen sitzen blieb, als die EU-Hymne gespielt wurde. Die Ataka macht keinen Hehl daraus, daß die EU ihrer Meinung nach Bulgarien bloß abzockt und verlangt den Rückzug von ausländischen Großketten und –konzernen wie Billa, Metro, Kaufland, Lidl und Carrefour aus dem Balkanstaat. (Kay Hanisch)

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