Das Leben in der Zeit des Umbruchs Teil 4

himbeerenUnd dass ich Recht habe kann ich mit einem ganz kleinen Beispiel beweisen.

Wann habt ihr das letzte mal die Schönheit der Natur, das Zwitschern der Vögel, den Duft frisch gemähten Grases oder selbstgebackenen Brotes wahrgenommen?

Stellt diese Frage den Schönen und Reichen und ihr werdet feststellen, es geht Ihnen nicht anders wie uns, außer dass sie sich alles kaufen können, was es für Geld zu kaufen gibt. Nur einiges gibt es für Geld nicht, Glück, Gesundheit, Freunde, Liebe und Geborgenheit!

Also Freunde hier geh ich lang in ein glückliches Leben!!!

Ich kann euch nicht versprechen und werde das auch nicht tun, dass der Weg für den ich mich entschieden habe und wo ich gerne viele, viele Menschen mitnehmen möchte, einen Weg ohne Stolpersteine und ohne Kummer ist. Was ich aber sagen kann, es kommt auf uns an, wie wir zueinander stehen und ob wir in der Lage sind, alte Verhaltensweisen abzulegen, stattdessen Toleranz, Achtung allen Lebewesen gegenüber und ein Denken der Natur zugewandt, wieder in unser Leben zu integrieren. So wird der Weg aussehen, das ist die Aufgabe, es zu leben und es anderen Menschen zu vermitteln. Ich kann nicht mehr tun, wie euch das Angebot machen, dieses Artikelreihe zu lesen und zu verstehen was meine Intention ist.

Wer sich davon angesprochen fühlt die gleichen Ziele hat, ist mir, ist uns herzlich willkommen, „Willkommen in der Zukunft“!

Aber auch die, die noch nicht wissen wie Weg aussehen wird, die Fragen haben, die leben und nicht nur existieren wollen, ja auch die und alle anderen, die derzeit unter diesem System leiden, und besonders für die schreib ich diese Artikelreihe!

 

Danke

Eure Petra Mensch
Und jetzt, da geht es zur Sache!feuer

 

 

Erkennen, Erleben, Fehler, und das Hand in Hand!

 

Ich bin zwar manchmal sehr geschwätzig, aber ich werde es Ihnen ganz sicher jetzt nicht antun, hier eine Biografie von mir zu schreiben, auch wenn die sicher sehr interessant wäre.

Ich beginne im Jahr 1996, als ich meine ersten Erfahrungen, meine ersten wesentlichen Erfahrungen mit diesem System, der Justiz und den Ämtern machen musste. Das ist die Zeit in der ich wohl auch die meisten Fehler meines Lebens machte, aber nur aus Fehlern lernt man das wissen wir alle. Vieles aus dieser Zeit liegt noch im Dunkeln, nur die Wirkungen waren klar ersichtlich und dass es da jemanden gab, der mir nach dem Leben trachtete und nicht wollte, dass ich einen Skandal auslöste.

 

Es war die Zeit als ich aus der katholischen Kirche austrat, mit dem Finger auf  Justiz und Ämter zeigte, die scheinbar Kindesmissbrauch und andere Gewalttaten an Kindern tolerierten. Es war die Zeit, als das Wort Gerechtigkeit, Rechtsstaat und Solidargemeinschaft, für mich zu holen Worthülsen wurden.

Denn all das gab es genauso wenig in unserem Land, wie es in der katholischen Kirche eine seelische Heimat gab. Und da ich schon immer ein kleiner aber lauter Revolutionär war, tat ich meine Meinung offen und bei Jedermann/Frau auch kund.

In was für ein Fettnäpfchen ich damit trat, Näpfchen ist sehr stark untertrieben, es muss wohl ein ganzer Bach gewesen sein, merkte ich erst an der Wirkung.

 

Ich weiß nicht wer von ihnen schon mal einen Unfall erlebt hat, bei dem klar zu erkennen, war dass dieser geplant ist!

Ich weiß nicht wer von ihnen schon mal monatelang selbst wichtige Post nicht zugestellt bekam!

Ich weiß nicht wer dies dann einem mutigen Pressemann übergab, der es in der regionalen Presse auf Seite eins brachte und titelte

„Post mit Bumerangeffekt“!

Ich weiß auch nicht wer das Gefühl kennt, dem System hilflos gegenüberzustehen und von seinen Mitmenschen nur belächelt zu werden als wäre man, wie sagt man doch in Bayern „spinnert“?

Ich weiß auch nicht wer nach vielen solchen oder ähnlichen Vorgängen einen Umzug 1000 km weit durch Deutschland machte, nur um seine Kinder zu schützen.

 

Eins weiß ich ganz genau, es war richtig mich zu wehren, es war richtig zu kämpfen, aber es war falsch nach dem Sieg nicht nach den Hintermännern zu suchen. Klar ich wusste jetzt ich lebe in keinem Rechtsstaat, ich wusste jetzt es gibt ganz wenige Menschen, mit denen man darüber sprechen kann und noch weniger die sich dafür interessieren.

Die meisten Menschen aus meinem Umfeld machten einfach die Augen zu und ließen sich dann nicht mehr sehen. Das war die größte Enttäuschung für mich, da ich immer für jeden ein offenes Ohr hatte, egal ob ich die Situation des anderen verstand oder ihnen einen Rat geben konnte. Ich hörte auf jeden Fall erst mal zu, denn das ist die kleinste Hilfe, die jeder einem anderen Menschen geben kann.

Ich will nicht weiter darauf eingehen dass ich unter dieser Situation sehr litt, in diesem Fall war es so, dass ich zwar den Sieg gegen Gerichte und Ämter errang, danach aber schwer erkrankte.

Hier will ich mal einen Schnitt machen, da nun jedem ein kleiner Einblick in die Situation und auch in meine Fehler möglich ist. Der ganze Prozess den ich hier mit ein paar Sätzen beschrieb, dauerte sechs Jahre, danach zwei Jahren akute Gesundheitsprobleme, dann aber wurde mein Kampfgeist wach und ich begann mit meinem jetzigen Mann zusammen eine Zeitung zu entwickeln, ein Geschäft zu eröffnen und den Kampf wieder aufzunehmen. Nein ich kämpfte nicht gegen Gerichte, Ämter und der gleichen, ich kämpfte gegen die Unwissenheit der meisten Menschen in unserem Land und gegen deren Trägheit.

Ich begann auch wieder kreativ zu werden, was eins meiner wichtigsten Eigenschaften ist, neben Gerechtigkeitssinn, Optimismus und Tatkraft. All diese Dinge hatte ich längst vergessen. Auch ich hörte am Morgen die Vögel nicht mehr zwitschern, auch ich sah die Schönheit der Natur nicht mehr und auch ich war irgendwie abgestumpft, abgestumpft für das was ich mein Leben nannte, ich existierte nur noch.

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