Das tägliche Gift in Lebensmitteln: gefährliche Zusatzstoffe

Lebensmittel-Zusatzstoffe

Ende der 90er Jahre gab es von der Kinderklinik Uni-Düsseldorf einen Aushang über gefährliche Zusatzstoffe in Lebensmitteln, sogenannte Emulgatoren. Viele Bürger befassten sich fortan mit jenen Zusatzstoffen, verglichen einige Jahre lang genauestens sämtliche Angaben hinsichtlich gefährlicher Emulgatoren. Ergo reagierte die Lebensmittelindustrie, stellte ihre Werbung um auf „Lebensmittel ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe“.

Keine Geschmacksverstärker, Aromen, Konservierungs- oder Farbstoffe; das klingt natürlich verlockend. Verbraucher könnten folglich annehmen, jene Lebensmittelkonzerne, welche früher einzig um Profit bemüht, legen nunmehr Wert auf die Gesundheit ihrer Konsumenten. Hinter dem industriellen Nebelschleier erkennt man jedoch schnell den wahren Etikettenschwindel der Lebensmittel-Lobbyisten. Mittels psychologisch ausgereiften Wortspielen und entsprechender Verpackung verkaufen Lebensmittelkonzerne weiterhin gewissenlos Produkte samt gefährlichen Zusatzstoffen. Glutamat, zum Beispiel, wird oftmals neu zusammengesetzt, um namentlich E-Nummern-Bezeichnungen zu umgehen.

Ähnlich verhält es sich bei „Lebensmitteln ohne künstliche Farbstoffe“, wo gesetzliche Grauzonen seitens großer Lebensmittelkonzerne regelrecht zum Verbraucherbetrug einladen. Im Labor hergestellte Farbstoffe natürlichen Ursprungs gelten als Naturprodukte. Jedwede Laborprozesse blenden Verantwortliche indes völlig aus.

Aufklärung , Kaufzwang durch Armut und gesundheitliche Folgen