Das unglaubwürdige und geheuchelte Demokratieverständnis der Anetta Kahane von der Amadeu Antonio Stiftung

anetta_kahane_kleinVon 1974 bis 1982 spitzelte Frau Anetta Kahane für die Staatsicherheit
der DDR. Fast 800 Seiten umfasst die IM-Akte „Victoria“, von denen die
Birthler-Behörde gut 400 Seiten freigegeben hat. Enthalten sind mehr
als 70 Informationen, die ausweislich der Akte von der Stasi- Zuträgerin stammen. IM „Victoria“ berichtete ihrem Führungsoffizier über Bekannte, die sie im privaten Rahmen aushorchte – während einer Faschingsfeier, einer Hochzeit, eines Konzerts oder eines
Stadtbummels.
Mit ihren Angaben belastete Kahane Dutzende Personen aus
ihrem unmittelbaren Umfeld, darunter viele Künstler. Sie berichtete über
einen ZDF-Reporter, mehrere Studenten von West-Berliner Universitäten
und vor allem über in der DDR lebende Ausländer. Kahane führte
Aufträge aus und erhielt von der Stasi kleinere Geschenke und Geld.

In einem von IM „Victoria“ stammenden Bericht heißt es 1976 über einen
Kreis von Schriftstellern und Schauspielern: „Zu den Feinden der DDR
gehören in erster Linie Klaus Brasch und Thomas Brasch.“
Interessant dazu Auszüge aus einem Interview das Frau Anetta Kahane
der TAZ am 30.08.2004 gab: Ihre Eltern waren Juden, den
Nationalsozialismus haben sie im Widerstand und im Exil überlebt, als
Kommunisten sind sie dann in die DDR gekommen … Mein Vater war Kämpfer
in den Internationalen Brigaden, dann in der Résistance; er hat Paris
mitbefreit. Später war er Auslandskorrespondent und Chefredakteur
verschiedener Medien. Die DDR war sein Staat, weil sie ihm
Antifaschismus und Schutz garantiert hat. Ich aber hatte von Anfang an
Schwierigkeiten, hatte das Gefühl, ich passe nicht, hier läuft etwas
falsch. Die anderen haben immer gesagt: Du irrst. Ich wollte natürlich
nicht immer die sein, die nicht passt. Ich habe versucht, den
Erwartungen zu genügen Wann haben Sie mit der DDR gebrochen? Die DDR
war der deutschere der beiden Staaten, das ist ja bekannt. Es gab
dieses Völkische mit all seinen Implikationen und all dem
Unverarbeiteten. Es gab ständig Verhaltensweisen, bei denen einem ganz
übel wurde, und dann wurde nur gesagt: Das ist in Ordnung, das ist ein
Genosse, der das gesagt hat. Juden, die keine Kämpfer gegen den
Faschismus waren, wurden als solche verhöhnt, das jüdische Leben wurde
totgeschwiegen. Als die ersten Ausländer kamen, wurde der Rassismus
ganz deutlich. Da war mir klar: Das geht nicht.
1975 schließt die DDR ein Vertragsarbeiter-Abkommen mit Algerien ab.
Bereits in den 1960 iger Jahren mit Polen und Ungarn.

In Ihrer Akte steht: „Sie belastete Personen“. Am Anfang war ich
unvorsichtig. Ich habe gesagt, die sind nicht politisch gefestigt, die
liegen nicht richtig. Da habe ich Leute genannt. Das lag an meiner
bescheuerten pubertären Herangehensweise: Die sind nicht so gut drauf
wie ich. Aber ich sollte mich nicht mit einem oder zwei besonders
beschäftigten.

Wissen Sie, ob Ihre Berichte für andere Konsequenzen hatten?
Ich weiß es nicht. Bisher hat sich niemand gemeldet. Die zwei, drei
Leute, zu denen ich mehr gesagt habe, mit denen habe ich lange
gesprochen. Da war nichts. Ich konnte das aber nicht für jeden Namen
rausfinden, der jemals gefallen ist. Aber genau daraus hat sich das
System Stasi ernährt.

Die Brüder Brasch können nicht mehr dazu befragt werden ob Frau Kahane
für ihre Verfolgung durch die Stasi verantwortlich war. Beide sind
bereits verstorben. Klaus Brasch beging am 3. Februar 1980 Selbstmord.
Thomas Brasch starb am 3. November 2001 in der Berliner Charité an
Herzversagen.

Der Geschäftsführer der Freudenberg-Stiftung, Christian Petry, gab
eine Loyalitätserklärung für die Leiterin der Regionalen Arbeitsstelle
für Ausländerfragen (RAA) und der Amadeu-Antonio-Stiftung ab. Hinter
ihrer Verbindung mit der Stasi, so Petry, verberge sich „eher eine
Heldengeschichte“.

Die Bundesgerichte haben für ihre Entscheidungen, staatliche
Leistungen zu gewähren folge Leitsätze entwickelt:

Ein IM (Inoffizieller Mitarbeiter) des Ministeriums für
Staatssicherheit der früheren DDR (MfS) verstößt gegen die Grundsätze
der Menschlichkeit und erfüllt damit einen Ausschlusstatbestand für
die Häftlingshilfebescheinigung, wenn er durch seine Tätigkeit die
Verhaftung einer Person ermöglicht hat.
Für die Ex IM „Victoria“ Frau Anetta Kahane gibt es allerdings von der
Bundesrepublik Deutschland zweistellige Millionenbeträge, für die
unkontrollierte Weiterleitung an selbsternannte Antifaschisten, die
nicht mal die freiheitliche Grundordnung der Bundesrepublik
Deutschland anerkennen wollen.

GNN-MVregio News cm/us/red/ber

Quellen:  https://groups.google.com/forum/#!topic/de.soc.politik.misc/gLIocoO7qWY

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