Desaster bei Grünen-Urwahl

In Berücksichtigung der neuen Transparenzpartei „Piraten“ wollten die Grünen diesen nun offenkundig in nichts nachstehen und beteiligten alle Mitglieder an der gläsernen Kür der Spitzenkandidaten. So zumindest der Plan. Und wenigsten in Sachen Außenwirkung gelang ihnen das Nacheifern ganz hervorragend. Als reichte dazu nicht schon die bloße Vorstellung der 15 Kandidaten haben sich die Grünen mit der nun endlich vollzogen Ur-Wahl der Spitzenkandidaten erneut mit ihrem eigenen Ektoplasma bekleckert.  Über das beeindruckende Interesse, also die Wahlbeteiligung, von knapp der Hälfte aller Mitglieder an der Urwahl konnten auch die gefeierten Sieger Eckert und Trittin nicht hinweg täuschen. Da stellt sich dann bloß noch die Frage: Warum ist man Mitglied einer solchen Partei, wenn nicht der Demokratie wegen? Vielleicht ja wegen der Hoffnung auf das Amt des Schatzmeisters. ;-p  (Norman Knuth)