deutsche Flugabwehr an die türkisch-syrische Grenze!

Eine entsprechende Anfrage hatte die türkische Regierung an die NATO gestellt. Deutschland solte dieser Anfrage nun als NATO-Partner nachkommen. Heute entsprach der Bundestag dieser Anfrage zur Entsendung von Patriot-Abwehrsystemen inklusive Personal, mit Ausnahme der Partei die Linke.

Doch wozu?

Wozu wird die Flugabwehr benötigt und warum soll Deutschland aktiv in den Syrien-Konflikt eingreifen.

Offiziell dient die Flugabwehr zum Schutz syrischer Flüchtlinge und der türkischen Grenzregion. Aber vor was beschützt werden soll ist fraglich. Vielleicht ja vor gefährlichen „Assad-Getreuen“ Raubvögeln, denn die Grenzgebiete, also auch Flüchtlingszonen, wurden und werden weder mit Raketen, noch von der syrischen Luftwaffe angegriffen. Lediglich von Mörserangriffen, die zumindest teilweise bewiesener Maßen den von der NATO unterstützten Terroristen anzukreiden und nicht von einer Luftabwehr abzuwehren sind, wurde berichtet.

Nun moderne Patriot-Abwehrsysteme verfügen über größere Zielgenauigkeit und kosten keine türkischen Liras, vor allem aber ist ihre Reichweite vergleichsweise größer und das ist entscheidend. Die türkische Luftabwehr reicht nämlich nicht weit genug ins Landes innere Syriens und kann so auch die dort unterstützten Terroristen nicht vor der türkischen Luftwaffe schützen.

Und warum wir?

In der NATO verfügen aktuell angeblich nur Deutschland und die Niederlande über die zur Zeit modernste Variante der Patriot-Systeme – also nur das Beste für die Terroristen. Zudem ist aber auch die regelmäßige Beteiligung an offenkundig internationalen kriegerischen Verschwörungen, aus machterhaltenden Abwägungen, gerade in Zeiten des sozialen Abstiegs, problematisch. Deutschland (Wir) hatte(n) sich (uns) beim Libyen-Überfall zurückgehalten und ist (sind) nun, im Rahmen ausgewogener Lastenverteilung, (einem Auseinanderbrechen der NATO-Gemeinschaft vorbeugend) von der immer gerne gesprochen wird, aber natürlich auch angesichts der „guten“ deutsch-türkischen Beziehungen einfach mal wieder am Dransten. (Norman Knuth)