deutsche Persönlichkeiten fordern Dialog mit Russland & unvoreingenommene Berichterstattung

Politiker fordern die Bundesregierung zu einem Dialog mit Russland auf

STIMME RUSSLANDS Eine Gruppe von angesehenen Politikern, Wirtschaftwissenschaftlern und Kulturschaffenden der Bundesrepublik Deutschland hat der Regierung dieses Landes ein offenes Schreiben zukommen lassen.

Der Appell, der auf der Webseite der Zeitung „Tagesspiegel“ veröffentlicht wurde, enthält die Aufforderung, den Dialog mit der Russischen Föderation nicht zu unterbrechen.

Zu den Verfassern des Schreibens gehören der Chef des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, der Leiter des Koordinationskomitees des Petersburger Dialogs, Lothar de Maizière, Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, insgesamt sind es 60 Unterschriften.

Im Schreiben ist davon die Rede, dass die Bundesrepublik und Europa Anstrengungen zur Deeskalation des Konfliktes unternehmen und Vertreter der Massenmedien die außenpolitischen Ereignisse unvoreingenommen beleuchten sollten. Die Geschichte selbst lehre, dass es notwendig sei, gutnachbarliche Beziehungen zu Russland aufzubauen, wird in em Appell unterstrichen.

Pussy-Riot-Aktivistinnen bekommen Hannah-Arendt-Preis

Pussy-Riot-Aktivistinnen bekommen Hannah-Arendt-Preis

STIMME RUSSLANDS Ehrung für ihren Widerstand gegen die autoritäre Politik in Russland: Zwei Aktivistinnen der Protestgruppe Pussy Riot werden heute in Bremen mit dem Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken ausgezeichnet.

Nadeschda Tolokonnikowa und Maria Aljochina teilen sich die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung mit dem ukrainischen Schriftsteller Juri Andruchowytsch. Dieser sei eine wichtige literarische Stimme der demokratischen Bewegung der Ukraine, hieß es in der Begründung. Die beiden Pussy-Riot-Aktivistinnen werden zur Verleihung an Abend aber nicht kommen. dpa