Deutschland baut Export (von Arbeitslosigkeit) weiter aus

Den neusten statistischen Erhebungen zufolge, hat Deutschland den Überschuss von Exporten gegenüber Importen weiter vergrößert. Schon in den vergangen Jahren erregte diese Entwicklung immer mehr internationales Ärgernis, da das, im Rahmen dieser EU, zwangsläufig von anderen Staaten durch einen immer größeren Importüberschuss, also mehr Arbeitslosigkeit, ausgeglichen werden muss. So hört man dieser Tage von immer absurderen Arbeitslosenzahlen und so plädiert die Masse der internationalen Experten: Eine ausgeglichenere Bilanz ließe sich nur über eine Stärkung deutscher Binnennachfrage (Erhöhung von Löhnen und Sozialleistungen), oder durch massive Kürzungen von Löhnen und Sozialleistungen in Ländern mit großer Arbeitslosigkeit herstellen. Letzteres erleben wir derzeit in immer mehr Ländern des €-Raumes (Bsp.: GRE/SPA/POR/ITA usw.), weil ersteres nicht passiert. Aber bereits damals, zur €-Einführung, hatten unsere deutschen Politiker einhellig betont, der € sei wichtig für unsere Exportstärke und haben damit klar gemacht, dass das auch nicht in ihrem Interesse ist. Der € ermöglicht nämlich exorbitante Verschuldung aller beteiligter Länder, welche Anpassungsprozesse am Markt verzögern helfen, bis die Zinsen dafür einfach zu hoch und zu groß werden und wenigstens Teile der Lasten nun auf Jene die der Schuld noch fähig sind (zum Beispiel der deutsche Steuerzahler) um verteilt werden müssen. Und so bezahlen wir, nachdem wir uns zuerst zu einem Volk von Lohnsklaven haben degradieren lassen, jetzt auch noch mehr und mehr für den mangelnden Ausbeutungswillen der Politiker am jeweils eigenen Volk. (Norman Knuth)

Allen Unkenrufen zum Trotz, eine wirkliche Perspektive für uns Sklaven der heutigen Gesellschaft ist nur mit eigener Zoll- und Währungshoheit realistisch, da Lohndumping und Zinswucher in der Natur der EU (Globalisierung) liegen.