Deutschland deckt israelischen Staatsterror

Westerwelle verkündet Enthaltung vor UN-Hauptversammlung,

wenn es um die Frage einer umfangreicheren Anerkennung Palästinas in der UNO geht. Er begründet seine Haltung mit der angeblichen Kontraproduktivität einer weiterreichenden Anerkennung im Friedensprozess zwischen Israel und Palästinas, obwohl er sich einen Palästinenser-Staat wünschen würde. – Is klar –

Eine weitere Annerkennung Palästinas würde beispielsweise das Recht auf Klage vor dem internationalen Strafgerichtshof (IStGh) inkludieren und dem „Gericht“ so natürlich eine belustigende Fast in Aussicht stellen. Schließlich ist es als NATO-Werkzeug gegen Anti-imperialistische Staatsführer und nicht als Sargnagel für israelischen Imperialismus gedacht. Klar also das Westerwelle daran kein Interesse hat. Eine bedingungslose Unterstützung Israels, entsprechend der Staatsräson, ist wohl derweil aber auch sogar nicht mehr schick, wahrscheinlich wegen des zunehmenden „Antisemitismus“ – also enthalten wir uns eben. Und darin sind wir ja mittlerweile geübt. Noch übler allerdings trifft es die armen Palästinenser, eingefärcht in ihre beiden, auf Grund israelischen Siedlungsbaus immer kleiner und lebensfeindlich werdender, von einander abgeschnittenen Freiluft-KZ`s genießen sie überhaupt gar keine Rechte und sehen sich täglich der Frage ausgesetzt: Esse oder werfe ich die Steine lieber.

Leider ist beides nicht sonderlich effektiv, daher bedarf es auch dringender Veränderung. Ohne eine volle Anerkennung Palästinas und eine Gleichberechtigung aller Staaten, wie sie auch Gaddafi anmahnte, kann es weder in Nah-Ost noch auf der Welt im allgemeinen Frieden geben, weil sich Israel und die NATO-Regime, mittels UNO und anderer Instrumente, solange nämlich selbst zu ihren imperialistischen Angriffen und wirtschaftlicher, wie kultureller Ausbeutung legitimieren. (Norman Knuth)