Deutschland erklärt Kommunistisches Manifest zum Weltkulturerbe

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Wie politisch lächerlich Organisationen wie die UNESCO sind, zeigt die kürzlich durch deren deutsche Kommission erfolgte Erklärung des Kommunistischen Manifests zum Weltkulturerbe. Bereits 2012 war die UNESCO mit ihrer ideologischen Schlagseite in Österreich aufgefallen, als sie die Wiener Bälle wegen des WKR-Balls von der Liste des Weltkulturerbes gestrichen hatte. Nun ehrte sie die Grundlagen einer Ideologie, die seit knapp hundert Jahren vielen Millionen Menschen weltweit Ermordung, Vergewaltigung, Vertreibung und jahrzehntelange Lagerhaft beschert hat. Die Sowjetunion und alle anderen bis 1989/90 hinter dem Eisernen Vorhang eingekerkertern Staaten, aber auch das kommunistische Vietnam, die Mongolei, China oder Nordkorea geben Zeugnis der Diktatur auf der Grundlage des real existierenden Sozialismus.OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Gerade Deutschland, das nach dem Zweiten Weltkrieg in der sowjetischen Besatzungszone eine mehr als vier Jahrzehnte herrschende Diktatur mit vielen Toten und die Teilung zu erleiden hatte, wird durch die eigene UNESCO-Landeskommission lächerlich gemacht.
Präsident der deutschen UNESCO-Kommission ist FDP-Mann
Neben dem engeren Bereich des Weltkulturerbes, das Kulturstätten schützen soll, werden im Rahmen des parallel bestehenden Weltdokumentenerbes wertvolle Bücher, Handschriften und Bild-, Ton- und Filmdokumente geehrt. Mit der Zertifizierung sollen historisch bedeutsame Zeugnisse der Menschheit vor dem Vergessen bewahrt werden. Dieses Verzeichnis mit dem Namen “Memory of the World” (MOW) wird seit 1992 geführt und ist digital verfügbar.
Die deutsche UNESCO-Kommission wird durch Walter Hirche als Präsident geführt. Hirche ist ehemaliger langjähriger FDP-Spitzenpolitiker und hatte unter anderem Ministerämter in Niedersachsen und Brandenburg inne. Dass gerade er als brandenburgischer Minister, der 1990 bis 1994 die Relikte der kommunistischen Diktatur in der ehemaligen DDR mitbeseitigen musste, die Nominierung des Kommunistischen Manifests mitgetragen hat, verwundert nicht nur viele seiner Parteifreunde.
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Danke Honigmann