Deutschland plant bereits „Liberalisierung“ der syrischen Wirtschft für die Zeit nach Assad

4.6.2012. Unter deutscher Federführung ist in Abu Dhabi erstmals eine internationale „Arbeitsgruppe“ zusammengekommen, die ökonomische „Sofortmaßnahmen“ für die Zeit nach dem Sturz der syrischen Assad-Regierung plant und z.B. Privatisierung von Staatseigentum oder den Sozialabbau vorantreiben wird. Einer der Hauptprotagonisten der Gruppe ist ein ungenannt bleibender Aktivist des „Syrischen Nationalrates“, einer von den Muslimbrüdern dominierten Exilorganisation, die in der syrischen Opposition bedeutungslos ist, aber vom Westen medial hochgejubelt wird.

Kay Hanisch