Was ich nicht weiß, muß ich eben glauben!

jürgensenWie Wahreheiten als Verschwörungstheorien verkauft werden, ist den meisten Menschen nicht klar. Denn das Wort Wissenschaft wurde durch das diktatorische System der westlichen Welt so pervertiert, das es wie ein Damoklesschwert über allen Häuptern schwebt.
Wissenschaft soll Wissen schaffen, aber in unserer Gesellschaft schafft es Wissen ab und ersetzt dieses durch Halbwahrheiten und Lügen, um die menschenverachtenden und un-natürlichen Pläne ein paar Verrückter, die sich Elite nennt, umzusetzen. Es gibt aber noch einige Menschen, die es durschauen und auch verbreiten.
Natürlich werden diese, samt ihrer Schriften verbrannt, verunglimpft oder als Verschwörungstheoretiker abgetan.
Wer sich mal damit auseinander setzen möchte und auf diese Lügen nicht mehr herinfallen will, ist dieses Buch sehr zu empfehlen, aus dem unten ein wichtiges Kapitel zu lesen ist.
Bei Fragen zu dem gesamten Werk, bitte per Kommentar oder Mail melden.

Gruß an die Wissenschaffenden
Petra Mensch
Es ist – wie so oft – das Gegenteil der Fall von dem, was man sich auf die Fahnen geschrieben hat. Wie aber kann es dazu kommen, daß viele Irrtümer über Jahrzehnte populär bleiben, wo uns doch die „kritische Vernunft“ zur Verfügung steht? Das hängt im wesentlichen damit zusammen, daß es außer dem Lernen über die „unmittelbare Einsicht“ eine zweite Art des Lernens gibt, die eher mit „Glauben“ oder „Akzeptieren“ zu bezeichnen wäre. Unser Schul- und Universitätssystem vermittelt eine Mischung aus logischen und nachvollziehbaren Einsichten (Experimente, die eventuell funktionieren; Sprachkenntnisse, die sich im Urlaub bewähren) und solchen, die sich nicht sofort nachprüfen lassen. Ein Schüler kann schlecht beurteilen, ob Paraguay an Bolivien grenzt, der Jupiter Monde hat oder die DNS aus Aminosäuren besteht, falls es sie überhaupt gibt – und muß es zunächst einmal glauben. Dies wird ihm erleichtert, da solche „Fakten“ (= Nachprüfbares) vermitteln. Daß eben diese Lehrer den Stoff aber auf genau die gleiche Weise gelernt (= geglaubt) haben, ist den wenigsten bewußt. Das Glauben fällt auch deshalb nicht schwer, da alle (Lehrer, Eltern, Fernsehen usw.) ein- und dasselbe behaupten bzw. glauben. Nachgeholfen wird notfalls mit Examensdruck. Glauben und Akzeptieren wird somit zur Strategie der Konfliktvermeidung (was wiederum ein echter Lernprozeß ist). Im übrigen sind uns Inhalte, die wir nicht selbst erfahren haben und die unser Leben nicht unmittelbar betreffen meist sowieso nicht wichtig. Es tut also gar nicht weh, die Sache mit den Jupitermonden oder der DNS zu glauben, wenn man dadurch leichter durchs Leben kommt. Ich will die erwähnten Beispiele nicht etwa anzweifeln. Der Mechanismus des „Glaubens“ bleibt derselbe, egal ob die Inhalte wahr, halbwahr oder blanker Unsinn sind. Das Fatale daran ist nur, daß dies alles unbewußt abläuft und wir dadurch eine Mischung aus Fakten und Fiktionen in uns tragen, die unser Weltbild ausmachen und die sich nur sehr schwer wieder auseinanderklamüsern lassen. Wer einmal angefangen hat, aus Bequemlichkeit zu akzeptieren – und das haben wir alle, so wir einen Schulabschluß haben – der hat diesen Prozeß verinnerlicht und wird immer Gefahr laufen, wieder zu glauben. Doch er wird es nicht merken, im Gegenteil: Als Angehöriger einer „vernünftigen“ Gesellschaft wird er sich für kritisch und aufgeklärt halten. Das gilt auch für viele „Rebellen“, die zwar gemerkt haben, daß in der Wissenschaft gepfuscht und gelogen wird, die jedoch im Gegenzug Theorien in die Welt setzen, die auch wieder „geglaubt“ werden müssen. So stehen wir vor der vertrackten Situation, daß sich in der alternativen Wissenschaft mindestens ebenso -viele nicht nachvollziehbare Glaubenssysteme tummeln wie in der etablierten Wissenschaft. Paradoxerweise berufen sich die Außenseiter auch noch gerne auf Teile der bekämpften Schulwissenschaft, sofern diese ihnen zufällig in den Kram passen. Besonders beliebt sind zur Zeit die Quantenphysik, die Relativitäts- und Chaostheorien. Daß man sich gerade damit auf besonders dünnes Eis begibt, werde ich noch zeigen.

Quelle: Johannes Jürgenson

DIE LUKRATIVEN LÜGEN DER WISSENSCHAFT

Wie unsinnige Ideen als Wissenschaft verkauft werden!