Die Rückkehr des Urvertrauens

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Die heutigen Zeiten der Krisen und des Umbruchs nähren die Frage nach dem Verläßlichen und dem Unerläßlichen, die Frage nach dem tragenden Fundament des Lebens. Urvertrauen ist ein Wort, das hier in den Sinn kommt. Ist dieses Urvertrauen im Leben der Menschen noch gegenwärtig oder ist es ihnen abhanden gekommen? Und wenn es verlorengegangen ist, wie kann es zurückgewonnen werden?

Vertrauen – so läßt sich feststellen – überbrückt den Zustand und die Phase von fehlendem oder unsicherem Wissen. Nach Buddha ist Glauben Vertrauen in den Weg. Glauben wie Vertrauen müssen sich am Ende bewahrheiten, d.h. zur Gewißheit führen, sonst bleiben sie leer. Entwicklungspsychologen sprechen vom Urvertrauen als einem im ersten Lebensjahr erworbenen Grundgefühl zu sich selbst, anderen Menschen und dem Leben gegenüber. So wird die Fähigkeit von Erwachsenen, Krisen sowie schwierige und belastende Lebenslagen zu meistern, mit dem frühkindlichen Urvertrauen in Verbindung gebracht. Wenn man bedenkt, wie wir angesichts bedrohlicher globaler Krisen Entscheidungen und Lösungen ausweichen, kann es kollektiv mit diesem Urvertrauen nicht weit her sein. Claudia Langer spricht von der Generation „Man müßte mal, um diese Mischung aus Trägheit, Selbstgefälligkeit und Mutlosigkeit zu kennzeichnen, und die Haltung auf Kosten nachfolgender Generationen zu leben,  zu charakterisieren.

Zum Weiterlesen:

http://www.buergerstimme.com/Design2/2013-06/die-rueckkehr-des-urvertrauens/