Die Krawalle, vom 31.3.2012, aus der Sicht Anderer

Schwere Übergriffe des Merkel-Regimes auf Zivilisten

3.4.2012. Eine kapitalismuskritische Demonstration im Börsenzentrum Frankfurt am Main hat das regierende Regime am Wochenende mit brutaler Gewalt durch uniformierte Schlägerbanden niederschlagen lassen. Zweihundert friedliche Demonstranten wurden verhaftet, auch 15 Sicherheitskräfte Merkels wurden bei den Unruhen verletzt. (Berichterstattung im Stil des „Arabischen Frühlings“).

4.4.2012. Wenn man die Berichterstattung der regimekritischen libyschen Nachrichtenagentur Mathaba über die Krawalle während der kapitalismuskritischen Demonstration in Frankfurt am Main liest, dann wird einem klar, wie sehr auch die deutsche Berichterstattung vom subjektiven Empfinden einiger Journalisten abhängig ist, wenn Proteste in Entwicklungsländern immer als Aufbegehren einer „Zivilgesellschaft“ und „demokratischen Opposition“ bezeichnet werden, ohne zu überprüfen, wer da genau für welche Ziele eintritt und wie glaubhaft diese Forderungen sind. Mathaba schrieb zu den Protesten in Frankfurt: „… Die deutschen Massen protestierten gemeinsam mit den Grünen Komitees (gemeint sind Volkskomitees wie im Libyen Ghaddafis) gegen den Kapitalismus, der sie und ihre Gesellschaft krank gemacht hat und werden von der faschistischen Staatspolizei angegriffen…“

Kay Hanisch

Dieser Beitrag wurde am 30. April 2012 veröffentlicht, in Kultur. Setze ein Lesezeichen mit dem Permanentlink.