Dresche für Sahra Wagenknecht – weil sie die Wahrheit sagt

3.7.2013. Verbale Prügel bekam die Euro-Kritikerin und stellvertretende Parteivorsitzende der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, als sie ermahnte, bevor man daran denken könne, durch die merkelsche, neoliberale Europapolitik verarmte Südosteuropäer zur Ausbildung nach Deutschland zu holen, wie von FDP-Wirtschaftsminister Phillip Rösler gefordert, solle man sich zunächst um jene eigene „verlorene Generation“ der bis 35-Jährigen kümmern, von denen ca. 500.000 keine abgeschlossene Ausbildung hätten. Sofort setzte ein mediales Trommelfeuer in den Medien und Funktionärsetagen des herrschenden Parteienkartells ein, welches Wagenknecht wegen dieser harmlosen Aussage „nationalistische Positionen“ unterstellte und leider machten auch einige geistige Tiefflieger aus ihrer eigenen Partei dabei mit – darunter der umstrittene Stefan Liebich vom rechten Parteiflügel und der Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn. (Kay Hanisch)