Ein Einfallstor für Pädophilie?

Cover_NovEva Herman spricht auf der COMPACT-Konferenz “Für die Zukunft der Familie” am 23.11. in Leipzig. Hier ihr Beitrag aus der neuen Ausgabe von COMPACT-Magazin.

COMPACT 11/2013 ist seit heute bundesweit am Kiosk. Schwerpunkt ist die Familienpolitik, wie das Cover zeigt. Mit einem 12-seitigen Dossier zum Thema “Sexuelle Umerziehung” a la Gender Mainstream, das auch Diskussionsstoff für unsere große Konferenz “Für die Zukunft der Familie” am 23. November in Leipzig bietet (mit Scholl-Latour, Thilo Sarrazin, Frauke Petry, Eva Herman, Sprechern der russischen Dum und einer Vertreterin der französischen Volksbewegung gegen die Schwulen-Ehe – hier kann man Tickets bestellen). Es folgt Eva Hermans Beitrag aus COMPACT 11/2013in Auszügen:

Eine Hintertür für die Pädophilie?

_von Eva Herman

Die Diskussion um die Homo-Ehe und das Adoptionsrecht für Schwule und Lesben erhitzt derzeit weltweit die Gemüter. Daneben verblassen allerdings andere Themen. Das nächste Ziel ist die Gleichstellung von sexuellen Spielarten, die bislang gesellschaftlich geächtet waren.

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Der Kampf um die Homo-Ehe sowie um das Adoptionsrecht für Homosexuelle tobt derzeit nicht nur in Frankreich und Russland, auch in Deutschland schlägt die Diskussion immer höhere Wellen. Wer, aus welchen Gründen auch immer, nicht für die genannten »familienrechtlichen Erweiterungen« stimmt, wird reflexartig als Homo-Gegner, als homophob, als intolerant abgestempelt. Dabei gibt es unter den Kritikern selbst durchaus eine ganze Reihe Schwuler und Lesben. Sind sie deswegen nun auch homophob?
Traurig genug, denn hehre Begriffe wie Freiheit und Meinungsvielfalt, jahrhundertelang blutig erkämpft, bleiben damit auf der Strecke. Fast unbemerkt bei dieser Debatte geblieben ist unterdessen ein ganz anderer Punkt. Ihn zu diskutieren, ist eine ebenso undankbare Aufgabe. Doch dürfte sein Inhalt von ungleich höherer Brisanz sein, denn mit seiner Durchsetzung könnten die heimlichen Befürworter pädophiler Neigungen hier im Lande doch noch voll auf ihre Kosten kommen: Es geht um eine Grundgesetzerweiterung mit dem Ziel der Gleichstellung der sexuellen Identität. Der Lesben- und Schwulen-Verband Deutschland (LSVD) möchte seit Jahren die Verfassung in diesem Sinne ändern. Mit seiner Aktion 3+ kämpft er um das Ziel, ein »klares Bekenntnis zu den Rechten von Lesben, Schwulen, Transgender und intersexuellen Menschen« im Gleichheitsartikel des Grundgesetzes zu verankern. Doch wissen die Befürworter wirklich alle, welche Geister sie damit rufen? – zum Weiterlesen