erneut Massenproteste gegen Ausbeutung in Spanien und Portugal

In Portugal kamen dabei jeweils um die 50.000 Menschen in Lissabon und Porto, weitere Zigtausende in 30 anderen Städten des Landes, zusammen. Bei einer Demonstration in Madrid sind nach Angaben der Veranstalter 65.000 Menschen auf die Straße gegangen. Zusammen mit Griechenland, wo das Volk seid Monaten fortwährend protestiert, befinden sich also nunmehr schon drei EU-Völker im Dauerwiderstand gegen die durch die EU, IWF & WHO entfesselte Globalisierung.

Sie sind durch den Verlust ihrer Zollhoheit im Rahmen der EU den Märkten schutz- und hoffnungslos ausliefert und werden nun von IWF, EZB & den EU-Rettungsschirmen, über ihre Schulden, endgültig in die Sklaverei gezwungen. Dabei zeigen gerade diese Länder als Beispiele auf: umso weiter der dieser Weg beschritten wird, desto auswegloser, nicht besser, die daraus resultierende Situation. In Spanien beispielsweise liegt die Arbeitslosigkeit jetzt schon bei 25% (Jugend 50%), „da ist es natürlich dringend geboten endlich“ von Deutschland das Peitschen und statistische Erfassen zu lernen. Gilt doch in einem Land welches noch nicht einmal das internationale Korruptionsabkommen ratifiziert hat, das Micheln als die „löblichste“ unserer Tugenden.

Deutschland hatte den Schritt in die Lohnsklaverei, damals mit Hartz-IV und Agenda 2010, schon freiwillig vollzogen und wartet seither „hoffnungsfroh“ darauf, dass die umliegenden Sklavenstaaten endlich noch armseliger werden, damit es auch bei uns wieder heißen kann: weniger Brot, mehr Spiel (Wettbewerbsfähigkeit). Die erste, damals unter Rot/Grün, gestartete Raketenstufe hat mit 9% Reallohnverlust unseren Mittelstand schmelzen lassen wie einen Alpengletscher und dabei den größten prekären Beschäftigungssektor der westlich industrialisierten Welt hinterlassen (30% Reallohnverlust).

Damit unsere europäischen Sklaventreiber, bis zur endgültigen Beseitigung des Mittelstandes, nicht die Geduld mit all uns „reformunwilligen europäischen Untermenschen“ verlieren, lassen sie sich ihre Wartezeit derweil durch den € mit immer absurderen Zinsen (Inflation) versüßen.

Wir lernen daraus: Fragt nicht was die EU für euch tun kann, sondern was ihr für EU, oder treffender gesagt gegen Sie tun könnt! (Norman Knuth)