EU-Sanktionen gegen Weißrußland: Lukaschenko schlägt zurück!

29.10.2012. Mit allen Mitteln versucht die EU die Regierung des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, der einen national-sozial orientierten Kurs fährt und sich einer neoliberalen „Öffnung“ der weißrussischen Wirtschaft gegenüber westlichen Großkonzernen widersetzt, zu stürzen und finanziert Teile der weißrussischen Opposition oder erläßt Sanktionen und Einreiseverbote für weißrussische Regierungsmitglieder. Nun möchte sich Lukaschenko auf seine Art dafür „bedanken“ und kündigte an, die jährlich mehreren zehntausend Einwanderer, welche mit oft fragwürdigem Gepäck in EU drängen und welche bisher von den weißrussischen Sicherheitskräften gestoppt wurden, passieren zu lassen, wenn die EU ihre Politik nicht ändert.

Weißrussischer Präsident äußert sich den libysche Bestechungsgeldern für Sarkozy

29.10.2012. Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko (seit 1994), ein Gegner der NATO-Expansionskriege und –Überfälle auf andere Staaten, äußerte sich zu den Medienberichten, wonach der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi den Wahlkampf des früheren französischen Machthabers Nicolas Sarkozy mit 50 Mio. US-Dollar finanziert habe. Nach Aussagen Ghaddafis gegenüber Lukaschenko (beide Staaten unterhielten enge Wirtschaftsbeziehungen) soll es sich nicht um 50, sondern um 150 Mio. US-Dollar gehandelt haben, wobei Ghaddafi zu Lukaschenko gesagt habe, daß er das Geld, daß seine Kinder an den korrupten Sarkozy gezahlt haben, noch nicht einmal mitgezählt habe – wie die weißrussische Nachrichtenagentur BelTa berichtet. (Kay Hanisch)