Euro-Gegner: Will AfD-Gründer Lucke Geringverdiener noch geringer entlohnen?

8.5.2013. Trotz korrekter Kritik an der siechenden Gemeinschaftswährung Euro sind Zweifel an der wirtschaftlichen Kompetenz des Gründers der Partei Alternative für Deutschland (AfD), Prof. Bernd Lucke, angebracht, liest man den von ihm 2005 mitverfassten „Hamburger Appell“ durch. Dort behauptet Lucke mit 243 anderen Ökonomen, „die unangenehme Wahrheit besteht deshalb darin, dass eine Verbesserung der Arbeitsmarktlage nur durch niedrigere Entlohnung der ohnehin schon Geringverdienenden, also durch eine verstärkte Lohnspreizung, möglich sein wird“ und erklärt, die Vorstellung, die Binnennachfrage über höhere Einkommen ankurbeln zu können, sei „falsch und gefährlich“. (Kay Hanisch)

Ein Gedanke zu „Euro-Gegner: Will AfD-Gründer Lucke Geringverdiener noch geringer entlohnen?

  1. Ich habe den entsprechenden Text von Dr. Lucke nicht gelesen, doch wenn der Inhalt so gemeint ist, wie er hier mitgeteilt worden ist, dann würde Herr Lucke es verdienen, auch mit einem solchen niedrigen Einkommen zufrieden sein zu müssen! Und das bei steigenden Preisen, die auch nicht von den Regierungen verhindert werden, da diese oft an Inflationen verdienen. Wenn wenig in den Wirtschaftskreislauf hineingesteckt wird, kann allerdings normalerweise wenig dabei herauskommen. Dann würde ich ihm empfehlen, einmal r i c h t i g nachzudenken und sich dann zu äußern. Dass Deutschland in Lohnerhöhungen Zurückhaltung üben sollte, wäre auch meine Meinung. Ich habe die Gewerkschaften seit über 20 Jahren nicht verstehen können! Sie haben sich an der steigenden Armut mitschuldig gemacht. Die Hälfte der Arbeitnehmer sind mit ihren Einkommen immer weiter zurückgefallen, die Schere öffnete sich immer weiter durch die ständigen prozentualen Lohnerhöhungen; es haben stets nur die Gutverdienenden davon profitiert! Während die anderen hinterherhinken, der Abstand immer größer wurde. Die Preise sind auf die Gutverdienenden zugeschnitten; die Kosten steigen also für alle gleich! Die Gewerkschaften hätten bereits seit über 20 Jahren andere, neue Wege beschreiten müssen. Es geht!

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