neuer Fall von politischer Gefangenschaft und staatlicher Wegelagerei

In der gestrigen Ausgabe des interaktiven Montagstalk „der heiße Hocker“ eröffnete Lothar Klouten, Landesvorsitzender der deutschen demokratischen Partei (DDP) in NRW, den Zuhörern seine neuerliche Erfahrung mit der deutschen Exekutive und Judikative.

Der Historiker und Journalist Klouten, welcher im System als jouristischer und politischer Querulant gilt, wurde 2005 als langjähriger SPD-Generalsekretär in NRW von Parteiinternen Seilschaften abgesägt, nachdem der Versuch ihn in diese korrupten Seilschaften einzubinden scheiterte. Im Nachgang beleuchtete er diese Strukturen und ihre Gebaren öffentlich, wobei, durch immer wieder auftretende Zuständigkeitsablehnungen betreffender Gerichte, eine endgültige jouristische Klärung bis heute aussteht.  Zuletzt brachte er in seiner Heimat die öffentliche Huldigung eines NS-Bürgermeisters, nach dem eine Straße benannt ist, ans Tageslicht. Im Nachgang dieser Aufklärung lies sich der aktuelle Bürgermeister zu einer für alle in der Gemeinde vertretenden Fraktionen nicht tragbaren Aussage hinreißen, welche ihm in der Folge sein Amt kostete, eine juristische Klärung wird wieder einmal verzögert. Juristische Folgen hat dieser Fall aber bereits für Lothar Klouten. Er wurde wegen dreier angeblicher bis heute aber nicht zugestellter Haftbefehle zu eineinhalb Jahren Haft verdonnert, aus welcher er sich nur durch Zahlung eines vierstelligen Eurobetrages frei kaufen könne. Nach 4 Tagen und Nächten mit aus dem „Loch“ vernehmbaren Schmerzensschreien gelang es seiner Familie den Betrag aufzubringen und er wurde nach kurzem Hinhalten wieder aus dem Gefängnis entlassen.

Der Akt der Verhaftung und das Erlebte in der Gefangenschaft als literarische Aufarbeitung aus Opfersicht

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