Fanatismus geht um!

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Das gilt schon für den Alltag: Wenn einer fanatisch ist oder fanatisch wird, dann
ist höchste Aufmerksamkeit geboten; es droht Gefahr. Das mag im Einzelfall
nicht so dramatisch ausfallen, doch in der Masse, im Rahmen einer nationalen
oder internationalen Entwicklung wird uns das bedrohliche Phänomen des Fanatismus fast täglich vor Augen geführt: als Ausleben brutaler Gewalt und Macht-
Bedürfnisse, als Hass, Grausamkeit und gnadenlose Konsequenz.
Diese Sichtweise ist zwar zutreffend, vor allem wenn man nur die Berichterstattung
der Medien zugrunde legt, doch sie basiert auch auf einem tief greifenden
Irrtum. Und der muss korrigiert werden, sonst erreichen wir nichts. Denn das
wirklich Erschreckende, ja Alarmierende am Fanatismus in unserer Welt, ob individuell, national oder international, liegt auf einer ganz anderen Ebene, die
viel riskanter ist als dumpfe Gewaltbereitschaft. Denn die wirklich durchschlagenden
fanatischen Einstellungen und Bewegungen haben als Zielpunkt die
Realisierung hoher Ideen und Ideale, d.h. vollkommener Glaubens- und Lebensformen, umfassender Welt und Menschen beglückender Systeme.
Es sind also gerade nicht die von uns beklagten „niederen Instinkte“, die uns so
fassungslos machen, sondern die Verankerung im religiösen und politischen
Raum, die als Fundament des Fanatismus gelten müssen – und deshalb in der
konsequenten bis rücksichtslosen Durchsetzung ihrer Ziele mittels einer erschreckenden„fanatischen Energie“ so gefährlich sind.

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/pdf/faust1_fanatismus.pdf

Fanatismus
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Als Fanatismus (von fr: fanatique oder lat. fanaticus; göttlich inspiriert) bezeichnet man das Besessensein von und unbedingte Festhalten an einer Idee oder theoretischen Vorstellung. Fanatismus ist durch Intoleranz gegenüber jeder anderslautenden Meinung gekennzeichnet. Von der Richtigkeit und dem hohen Wert seiner Anschauung ist der Fanatiker vollkommen überzeugt und verteidigt sie vehement gegen jede Infragestellung. Einer vernünftigen Argumentation ist er dabei nicht zugänglich. Die idealisierte Vorstellung ist seinem kritischen Denken bzw. Reflektionsvermögen entzogen. Damit verbundene negative Konsequenzen für sich selbst oder andere werden als solche nicht erkannt bzw. anerkannt.

Fanatismus ist besonders stark hier in Deutschland aber auch anderswo verbreitet! In anderen Ländern ister meist mit Religionen verbunden, die in Deutschland genau so an Vertrauen voren haben, wie die Menschen unter einander. Aber besonders Links, in den einzellnen Splittergruppen ist er vorzufinden,  da bei politischer Gewalt nur eine Seite gesehen wird und wehe man zeigt auch die Seite auf, auf der die Fanatiker stehen.
Das soll immer hübsch totgeschwiegen werden. Dem wird durch die Vergangenheit durch Mahnmale und mehr, vorschub geleistet. Das es krankmachend ist, wird übersehen.
Schade das man damit kein Problem im Land löst, nicht verhindert, das es allein in Hamburg in den letzten Tagen wieder 25 brennende Autos gab.

Wer immer nur mit dem Finger auf die andere Seite zeigt, lebt außerhalb jeder Realität.

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