Geld und die Seele des Menschen

From: Erich Mayer

brz1Gerade das Thema Geld scheint immer wieder die Gemüter zu bewegen. Auch ich möchte dazu etwas beitragen.
Ich meine, daß uns alle geldtheoretischen Denkansätze nicht weiterbringen,
solange nicht auch die Seele des Menschen, sein Wesen, in die Überlegungen
mit einbezogen wird.
Interessante Denkansätze hierzu finden sich in einer alten Broschüre aus dem
Jahre 1930. Die Qualität des Heftes war derart schlecht, daß ich die 37
Seiten abgeschrieben habe. Stelle dies gerne dem Leserkreis zur Verfügung.

Die Gemeinschaft als Quelle des Geldesbrz2

Ein Beitrag zur seelischen Wiedergeburt der Kultur, des Rechts und des
Geldes

„Im Vertrauen auf den deutschen Geist“

Richard Wagner

Von
Dr. rer. pol. Gerhard Tischer,

Vorwort

Seid einig, einig, einig !

Die Schule Othmar Spanns, die Adam Müllers, Friedrich Lists und Oswald
Spenglers Forderung nach Durchseelung der bisher nur so genannten
„Nationalökonomie“ zu verwirklichen sucht, weist in Heinrichs Krisenlehre
den vierfachen Vorrang des Kredits vor der Erzeugung nach. Sie bewegt sich
damit in der Richtung nordischen Geistes, der aus dem Vertrauen heraus die
Grundlagen der gesamten Kultur der Menschheit schuf. In diesem Geiste sind
auch die Werke von Bendixen, Schumpeter, Gesell, Dickel, Elster, Hahn,
Dietrich, Kerschagl, Scheffer, Schüßler, Matern, Wandal, Herpel, Barthel,
Honegger, Aust, Bochow u.a. über die Geldschöpfung gehalten. Eine
kopernikanische Wendung wirtschaftswissenschaftlichen Denkens bahnt sich in
diesen Werken an, die auch im Auslande in den Schriften von Henry Ford,
Commons, Soddy, Kitson, Douglas, Robertson zum Durchbruch kommt. Während man
bisher irrtümlich annahm, der Kredit bedürfe vorhandenen Kapitals, erkennt
man nunmehr immer klarer: das Kapital bedarf des Kredits, um überhaupt zu
entstehen, so wie die Erde der Sonne bedurfte; der Kredit selbst aber bedarf
lediglich einer Gemeinschaft schöpferischer Geister, in der die Strahlen
gegenseitigen Vertrauens rein zur Geltung kommen.

Wo also, wie im deutschen Volke, schöpferische Menschen vorhanden sind,
können sie bei geläuterter Rechtsverfassung Kredit aus ihrem Zusammenwirken
und somit auch Kapital erzeugen, ohne fremder Hilfe zu bedürfen. Die
Verwirklichung dieser der bisherigen Richtung entgegengesetzten Denkweise
macht uns frei. Die Herrschaft der „Weltfinanz“ beruht auf der Bewahrung und
Ausnutzung des Geheimnisses von der „Gemeinschaft als Quelle des Geldes“ für
sich selbst. Sie stützt sich auf einen vierfachen Ring von Gemeinschaften:
Erstens auf der Gemeinschaft der jüdischen Nation; zweitens auf die
Gemeinschaft der Völker, die für sie wirken; drittens auf Gemeinschaften der
Völker, die für die kämpfen; und viertens auf die Gemeinschaften, die der
geistigen Verhinderung anderer Gemeinschaftsbildung dienen, z.B.
DeJesuitenorden und Freimaurerei. Machtzauber dieses vierfachen
Nibelungenrings zerbricht in dem Augenblicke, wo die Völker den Wert ihrer
eigenen Gemeinschaft bildenden Kraft, insbesondere ihrer arteigenen
Gottesverehrung, erkennen und für sich selbst fruchtbar machen. Von da an
finden auch die jetzt künstlich niedergehaltenen geistige Berufe immer das
für ihre Schöpfungen notwendige Geld. Dann erst gedeiht Kultur, während
unter der Herrschaft der Weltfinanz nur geduldet wird, was ihrem Willen
dient.

090328_geldDurch die Erkenntnis der Gemeinschaft als der Quelle des Geldes wird der
kapitalistisch-kommunistische Gegensatz entgiftet. Gemeinschaft und Geld
sind nicht Feinde, sondern Keimblätter geselliger Entwicklung, von denen
keins ohne das andre gedeiht. Schwindet durch diese Erkenntnis der
kapitalistisch-kommunistische Hader, wie vielmehr der innervolkliche Zwist !
Auf dem Wege zur Geldgestaltung als eines Rechts auf Schöpfertum – wie in
künftigen Veröffentlichungen des Wesens des Geldes gekennzeichnet werden
soll – sollten sich darum Völkische und Jungdeutsche, Werksgemeinschafter
mit ‚s’ und Werkgemeinschafter  ohne ‚s’ die Hände reichen als Schöpfer
ihres gemeinschaftlichen Geltungsbereichs: Deutschlands und der nordischen
Kultur !

Leipzig, Weihnachten 1929
Der Verfasser.
Regionalgeldanhänger

Regiogeldanhänger die Geld mit Umlaufgebühren belasten geben
selten zu, dass diese Gebühren durchweg höher als die Zinsen
sind und sich von diesen nicht unterscheiden, darüber hinaus
macht in einem Fiat System wo Geld beliebig druckbar ist, es
keinen Sinn anderen ihr erarbeitetes Geld wegzubesteuern, nur
weil diese Exoten anders offenbar ihr Geldsystem nicht am laufen
halten können. Die Fehler am Geldsystem liegen nicht am Umlauf
den es gar nicht gibt. Es gibt immer nur eine Verschuldungsumme.
Der Fehler liegt auch nicht wie oft vermutet am Bankzins, als
vielmehr an der erzwungenen und zinspflichtigen Staatsverschuldung
bei der Hochfinanz.
Es ist offenkundig, dass der Staat von der Hochfinanz gegründet
wurde und Landesgrenzen keine natürlichen Grenzen sind. Der
Staat demonstriert seinen Anspruch auf das Gebiet durch die
Besteuerung. Erst dadurch entsteht Wert und damit Währung, Preis
Und Handel. Die Abwicklung von Finanzgeschäften erfolgt nach den
Richtlinien der Hochfinanz.

Es ist offenkundig, dass seit ‚Bretton Woods‘ die Welt
hierarchisch organisiert und finanziell dem FED
unterstellt ist. Die ‚Geldkreierung‘ funktioniert beim FED
unterschiedlich im Gegensatz zu allen anderen Zentralbanken
und damit unterwarf das Syndikat alle Zentralbanken der Welt.

Alle Kriege des 20. Jahrhunderts drehten sich letztlich um
diese Unterwerfung! Es war die Voraussetzung für die ‚Global
Governance‘!

nwoDer FED konnte als einzige Zentralbank beliebig Geld
kreieren. Es wird eben von den Papageien heute falsch
erklärt, dass deshalb alle Zentralbanken in allen
Ländern das ‚Geld aus dem Nichts‘ kreieren. Die Hochfinanz
stellte sicher, dass dieses Privileg nur ihnen vorbehalten
ist. Die Spielregeln des IMF und WTO stellten sicher,
dass die anderen Staaten nur am Welthandel teilnehmen
durften, wenn sie über Dollarreserven des FED verfügten und
ihre Währung entsprechend abgesichert (verschuldet) hatten.
Nur so war es möglich die ganze Welt beim Syndikat der
FED-Eigner zu verschulden.
Die restlichen Zentralbanken hätten sich ohne Bretton Woods
sonst ‚souverän‘ ohne Verschuldung finanzieren können und
Geldscheine statt Schuldscheine drucken können.

rotschild

Der FED erfordert unter dem ‚fractional reserve banking‘ von
den Banken bei Beträgen unter $50mio, 3% Deposit.
Das war 1944 sehr viel Geld. Bei Eurodollar und ‚nonpersonal
time deposits‘ ist keine Hinterlage erforderlich. D.h.
Investmentbanken können ohne Sicherheiten beliebig Geld
anfordern, nicht zuletzt auch weil sie zum Syndikat gehören.
Sie brauchen lediglich Sicherheiten angeben, die sie aber
nicht hinterlegen weil sie für die Summen ja ‚angeblich‘
durch ihr AAA rating gut genug sind.

Syndikatsbanken die bei anderen Zentralbanken Dollar vorlegen
sind für jegliche Sicherheit gut genug und leisten eben
keine nationalen Hinterlagen.

Geld wird unbestritten durch die Banken und nicht durch die
Zentralbank kreiert, welche lediglich für die Bereitstellung
von Bargeld, Bankenüberwachung (im Sinne der Hochfinanz) und
Führung unbedeutender Statistiken sowie der Einhaltung von
Basel I und Basel II zuständig ist.
c64_show_8Die besagen, dass die Banken gegen Vorweisung von Staatsanleihen
(Lombardpapiere) beliebig Geld kreieren können bis zur Grenze
von dem 12fachen ihres Eigenkapitals. Ob Buchgeld oder Bargeld
stört die Banken weniger. Sie haben Buchgeld lieber, weil dies
nur monatlich zu melden ist und erst dann der Gegenwert an
Eigenkapital vorhanden sein muss. Bargeld macht heute
weniger als 1% des im Umlauf befindlichen Geldes aus und ist
somit nebensächlich. Die meisten Geldbeschreibungen erklären
aber eben diesen Vorgang und suggerieren, dass dies bei
den restlichen 99% der Geldkreierung gleich abläuft – was es
nicht tut.

Wie die FED beliebig Geld in großem Stil drucken kann,
beschreibt Prof Werner in ‚Princes of Yen‘.

Ein Gedanke zu „Geld und die Seele des Menschen

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