Ein Gedanke zu „Georg Schramm sagt, wie es wirklich ist – kein Kabarett, sondern Wahrheit

  1. Dummheit staatlich gewollt…
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    Dumme und ungebildet gebliebene Menschen machen sich sehr viel weniger Gedanken über ihr Leben, ihr Land, ihre Regierung, ihre Zukunft, ihr Schicksal
    oder ihre Umwelt… Sie sind in der Regel unkritisch und leichtgläubig. Intelligente, höher gebildete Menschen dagegen verfolgen das Geschehen ihres Landes, die Politik, ihrer Umwelt, der Welt sehr interessiert, kritisch, umfassend, be- und/oder verurteilend… Kein Wunder, wenn eine Regierung solche (vor allem berechtigte) Kritik überhaupt nicht schätzt (was die Regel zu sein scheint) und die deshalb ihr Volk möglich wenig gebildet, also ungebildet und dumm halten will. Das erreicht sie am leichtesten und effektivsten dadurch, dass sie möglichst wenig finanzielle Mittel für z.B. die schulische, Hochschul- und Lehrlingsausbildung, für Forschung und Wissenschaft… bewilligt, wie z.B. in Deutschland. Vergleichbare (Kultur) Länder geben mindestens doppelt bis dreimal soviel Geld für die Bildung aus wie das Land Goethes und Schillers… Deutschland.
    Dass sich solche Regierungen bzw. deren Mitglieder ins eigene Fleisch schneiden und Volk und Vaterland enorm schaden, scheint ihnen egal zu sein. Weniger und schlechter schulisch ausgebildete Menschen, z.B. solche ohne Schulabschluss, ohne Lehre, ohne Abitur, erwirtschaften sehr viel weniger Sozialprodukt, sind öfter krank, forschen und erfinden weniger, kümmern und interessieren sich kaum um/für ihr
    Land, ihre Umwelt, die Politik etc.
    Genau genommen verstoßen solche Regierungsmitglieder durch diese (gewollten?) Mangelmaßnahmen sämtlich gegen ihre geleisteten Amtseide, z.B. Schaden vom Volk zu wenden. Doch auch ein solches gravierendes Vergehen, das vielen Menschen schon hohe Strafen eingebracht hat, interessiert niemanden. Warum?
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    Hierzu ein Leserbrief vom 13.07.2004 an die Neue Presse Coburg, Name und Adresse des Schreibers sind bekannt:
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    „Der Eid der Regierungsmitglieder lautet:
    „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widme, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wende, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes
    wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit
    gegen jedermann üben werde.
    So wahr mir Gott helfe.“
    Ob mit oder ohne Gottesbezug, man muss
    diesen Eid leider als Augenwischerei betrachten. Bereits im Jahr 2002 erkundigte ich mich beim Deutschen Bundestag nach der rechtlichen Bedeutung des Amtseides. Die Antwort
    war ernüchternd, erklärt aber so manchen
    Missstand in dieser Republik:
    „Die Ableistung des Amtseides zieht keine rechtlichen Konsequenzen nach sich: weder kommt eine strafrechtliche Verfolgung bei Verletzung einer durch den Eid übernommenen Verpflichtung in Frage, noch hat die Vereidigung Auswirkungen auf die Begründung oder Ausgestaltung des Amtes. Sie dient allein der Feierlichkeit und Öffentlichkeit des Versprechens.“
    Auf gut Deutsch heißt das: Die Amtsinhaber können machen, was sie wollen, sind an ihr Amtseidversprechen nicht gebunden und können bei Verstoß auch nicht belangt werden. Es wird nur deshalb geleistet, damit das Volk glaubt, die Amtsinhaber müssten in unser aller Interesse handeln. Welchen verbindlichen Wert also hat dieser so wortgewaltige Eid, der beliebig gebrochen werden kann? Er ist Augenwischerei, mehr nicht. Weiß man das, braucht man sich über manche Handlungen unserer Volksvertreter nicht mehr zu wundern. Aufwachen, deutscher Michel!“

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