Großrazzia nach Hetzjagd auf Polizisten

gute alte Zeit: Ergreifung eines Mannes - Bild: zeno

gute alte Zeit: Ergreifung eines Mannes – Bild: zeno

AACHEN. Nachdem im Aachener Ostviertel Hetzjagden auf Polizisten veranstaltet wurden, reagierte der Staat mit einer Razzia über mehrere Tage. Über einen Zeitraum von fünf Tagen wurden rund um den Elsassplatz Personen und verdächtige Lokale kontrolliert. Dabei fand man in einer Sisha-Bar Drogen, mutmaßliches Drogengeld in Höhe eines vierstelligen Betrags und diverses Diebesgut, darunter einen Karton mit hundert Blanko-Zeugnissen einer Aachener Gesamtschule.

Anlaß für die jüngsten Ausschreitungen war am vergangenen Donnerstag der Versuch eines Streifenpolizisten, am Elsassplatz einen Straftäter festzunehmen. Daraufhin wurde er von einem Dutzend Ausländern über den Platz und die Schleswigstraße entlang gejagt und mit dem Tode bedroht. Als ihm fünfzehn Kollegen zur Hilfe eilen wollten, mußten sie ihrerseits vor einer inzwischen fünfzig bis sechzig Personen umfassenden Gruppe fliehen.

Kapitulation vor dem kriminellen Mob

Dieser Vorgang hatte in Aachen für eine heftige Kontroverse gesorgt. Besorgte Bürger sprachen von einer Kapitulation der Polizei vor einem kriminellen Mob und riefen zur Bildung von Bürgerwehren auf.

WEITERLESEN bei Junge Freiheit