Guantanamo: Folterknast, oder Ausbildungslager?

Neue Verwirrung um Guantanamo

Nach einem neuen Bericht der österreichischen Presse Agentur (APA), vom 6.9.2012, sollen zahlreiche!, ehemalige libysche Guantanamo-Insassen mittlerweile wichtige Positionen innerhalb des von der Nato in Libyen installierten Regimes und seiner Strukturen übernommen haben!


Eben noch Terrorist, plötzlich Stadthalter von Nato-Gnaden. Foltergefängnis? Das mutet eher an wie Linda de Mols Zauberkugel!

Demnach entspricht das Anforderungsprofil der UNO/NATO/USA an Demokratie, also dem des Terrorismus!

Um das zu begreifen, braucht man wahrscheinlich wirklich etliche Monate auf Guantanamo. Womit ich, um Missverständnissen vorzubeugen, mich hiermit, völlig gleich als ob als Häftling oder Geselle, ausdrücklich nicht dafür bewerben möchte. Die gewonnene Erkenntnis wirft allerdings Fragen zu den angeblichen Folterungen auf Guantanamo auf. Hat es diese wirklich gegeben? Wenn nicht, was wäre dann von amtlich bescheinigten ehemaligen Guantanamo-„Häftlingen“ zu halten, was ihre Aufgabe? Und wie gefährlich wären diese dann? Nun vielleicht trifft ja beides, also sowohl Folter, als auch Ausbildung, auf Guantanamo zu.

Aber dennoch, meine künftigen Stadthalter foltere ich nicht, ich bilde sie aus

– zur Not vielleicht ja an echten Folteropfern. Fakt ist auf jeden Fall, dass viele von den libyschen „Aktivisten der ersten Stunde, heute schon wieder als „syrische Opposition“ im Einsatz sind. In wie weit auch diese schon das cubanische Klima genießen durfte ist ungewiss, spielt aber auch keine Rolle. Wo das Al“CIA“da Know-how letztendlich eingeimpft wurde, ist egal – Hauptsache es rockt. Und das tut es, da könnten ihnen die Männer, Frauen und Kinder in Libyen und Syrien Lieder, ach was sag ich Opern, von singen. In Libyen ist zumindest diese Form des Singens aber bereits geächtet und verfolgt – so viel auch zu den menschenrechtlichen Errungenschaften nach Gaddafi. (Norman Knuth)