Hammer des Tages: Christoph Hörstel verlässt Neue Mitte

http://www.politaia.org/wp-content/uploads/2013/01/Christoph-R.-H%C3%B6rstel.jpgIm interaktiven Montags-Talk „der heiße Hocker“ verkündete Christoph Hörstel völlig überraschend seinen Rückzug vom Parteivorsitz und aus der Partei die Neue Mitte. Der heiße Hocker machte damit seinem Namen wieder einmal alle Ehre.

Die Partei wurde erst im Mai von Hörstel gegründet und zählt nach Angaben Hörstels mittlerweile 850 Mitglieder. Als Grund für den Parteiaustritt nannte Hörstel ein zu schnelles Wachstum und daraus resultierende interne Unwegbarkeiten. Allerdings geht der Rücktritt und Austritt Hörstels, zur Erleichterung vieler, nicht einher mit seinem Rückzug aus der aktiven Politik. Dafür sei er schlicht zu motiviert.

Einhergehend mit Ende seiner Ära bei der Neuen Mitte verkündete er nämlich zugleich den Beginn einer Neuen und damit die Geburt der als Nachfolgeorganisation angedachten „deutschen Mitte“ öffentlich.

Zur Bundestagswahl steht er allerdings dennoch als unabhängiger Direktkandidat im Wahlkreis Potsdam auf dem Wahlzettel.

Die auch sonst sehr interessante Sendung für euch als Mitschnitt! – Norman Knuth

Ein Gedanke zu „Hammer des Tages: Christoph Hörstel verlässt Neue Mitte

  1. @MarkTomHannEs: Nun ja, die Nein-Idee hat schon einen gewissen Reiz. Würden die Abgeordneten einer solchen Partei – in welchem Parlament auch immer (Bund oder Land) – tatsächlich konsequent mit „Nein“ stimmen, würden sie ab einer gewissen Fraktionsstärke den Politikbetrieb zwar für 4 Jahre lahm legen. Die etablierten Parteien wären dann jedoch meines Erachtens gezwungen, wieder „Bürgernähe“ an den Tag zu legen, um die „Nein-Stimmer“ wieder aus den Parlamenten zu drängen.Ansonsten kann ich Ihrer Sicht auf das eigentliche Problem nur zustimmen, sobald eine Familie mit im Spiel ist, ist das leider nicht einfach…

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