Hilfe in schweren Zeiten

heilsteine

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……gibt uns Mutter Erde, der Schöpfer und die Natur jedem an und in die Hand. Wir müssen sie nur erkennen, uns bewußt machen sie zu nutzen und es TUN.

Steine z.B. können uns so viel Gutes tun und unsere Energien hilfreich unterstützen. Lassen wir sie doch zu uns sprechen.

In der nächsten Zeit ist immer noch ein Prozeß sehr hilfreich: das LOSLASSEN.

Wir leben in rasanten Zeiten, was heute gut und richtig ist, kann morgen schon verhängnisvoll, falsch oder hinderlich sein. Oder wir müssen und trennen……von dem, wer oder was uns bisher wichtig war. Schlimm genug. Verheerend. Nehmen wir die Hilfe an.

Der folgende Auszug aus den Manuskripten von  Michael Gienger  zeigt uns Wege.

Teil 1  Heilende Steine aus der Heimat

Durch Faltungen und Überschiebungen wurden
Gesteinspakete sogar aus 70, 90 und vereinzelt bis zu 120 km Tiefe an
die Oberfläche verfrachtet. Dies beschert den Kantonen Tessin und
Graubünden entlang der Insubrischen Linie verschiedenste metamorphe
Gesteine, von denen manche inzwischen auch als Heilsteine bekannt
sind.

Metamorphe Gesteine und Mineralien sind „Steine der Wandlung“. Die
„Metamorphose“ stellt eine Gesteinsumwandlung unter Druck und Hitze
dar, bei der sich Struktur und/oder Mineralbestand eines Gesteines
tiefgreifend verändern. So entsteht in der Metamorphose z.B. aus
Granit oder Sandstein der gebänderte Gneis, aus Tongestein entsteht
Glimmerschiefer, aus Kalkstein Marmor, aus Basalt Amphibolit u.v.m.
Analog zu ihrem eigenen Entstehungsprozeß durch die Metamorphose
unterstützen solche Gesteine und ihre Mineralien tiefgreifende
Wandlungsprozesse im Leben.

Sie sind dort hilfreich, wo etwas zu Ende
gebracht, d.h. vollendet, abgeschlossen und aufgelöst werden soll –
oder in Lebenssituationen, in denen etwas zu Ende gegangen ist: Der
Bruch einer Beziehung, eine Kündigung oder sogar der Verlust eines
geliebten Menschen – wo es also ums Loslassen, Abschied nehmen oder
auch die Verarbeitung von Trauer geht. Viele metamorphen Steine sind
daher bekannte „Krisensteine“ (Diamant, Granat, Lapislazuli, Smaragd
etc.). – Kurz gefaßt könnten wir das metamorphe Thema als „Beenden
und Loslassen“ zusammenfassen, wobei das „Beenden“ auch die
Fähigkeit, etwas zum Abschluß zu bringen, den Mut zur Veränderung und
das tatkräftige Aufräumen beinhaltet.

Das „Loslassen“ wiederum
basiert wesentlich auf dem Annehmen des Unvermeidlichen (oder bereits
Geschehenen), dem genauen Betrachten und Verstehen dessen, was war
und ist, dem Beenden des (inneren) Festhaltens und dem daraus
entstehenden inneren Frieden bzw. der Bereitschaft, sich für Neues
(Unbekanntes) zu öffnen. Diese Vielschichtigkeit der „metamorphen
Transformation“ führt bei den einzelnen Heilsteinen zu ganz
unterschiedlichen Wirkungen, denen der gemeinsame Nenner („Steine der
Wandlung“) jedoch stets anzumerken ist:

AMPHIBOLIT
Amphibolit ist ein schwarz-weiß gesprenkeltes Gestein, das in den
Südalpen aus metamorph umgewandelten Basalt ozeanischen Ursprungs
entstand. Bei vulkanischen Aktivitäten in der Erdepoche „Jura“ (vor
205 bis 135 Mio. Jahren) bildete sich Basalt am Ozeanboden der
Tethys, jenes Meeres, das damals zwischen Europa und Afrika lag. Viel
später erst, in der Erdepoche „Tertiär“ (vor 65 bis 2 Millionen
Jahren), als der Ozeanboden durch die Kollision der Kontinente
zusammengeschoben und ins Gebirge verfrachtet wurde, wurde dieser
Basalt metamorph überprägt. Der daraus entstandene Amphibolit der
Südalpen besteht fast ausschließlich aus schwarzer Hornblende und
weißem Feldspat (Plagioklas). Die Textur des Gesteines ist meist
feinkörnig („Salz und Pfeffer Stein“), nur dort, wo es in der
Metamorphose zur Aufschmelzung des Gesteines kam, entstanden
grobkörnigere Pegmatite. Diese pegmatitischen Bildungen durchziehen
das feinkörnige Gestein in Adern von meist wenigen Zentimetern
Stärke. Mitunter zeigt Amphibolit auch deutliche Bänderungen und
Faltungen.

Die gleichmäßig schwarz-weiß gesprenkelte Textur des Gesteins
verleiht Amphibolit ein ruhiges, ausgewogenes Aussehen. Ruhe,
Ausgewogenheit und Ausgeglichenheit sind auch die heilkundlichen
Themen des Amphibolits, in dem sich die Aspekte der dunklen
Hornblende und des hellen Feldspats die Waage halten. Die monokline
Hornblende, ein Kettensilikat der Amphibolgruppe, stärkt, kräftigt
und hilft bekanntermaßen, innere Spannungen und Zerrissenheit,
wachsende Frustration und unangenehme Gefühle durch Beharrlichkeit
und Tatkraft zu überwinden, insbesondere wenn diese allmählich die
persönliche „Schmerzgrenze“ erreichen. Hornblende ist kein Mineral
der Reflektion, sondern der „Problemlösung durch Tun“, weshalb sie
hier die eher im Unterbewußtsein wirkende Komponente darstellt. Sie
wird im Amphibolit jedoch perfekt ergänzt durch den triklinen
Plagioklas-Feldspat, der Wachheit und Beobachtungsgabe fördert, das
bewußte Betrachten und Durchdringen von inneren Bildern, Erinnerungen
und Wahrnehmungen. Die natürliche Kombination beider Mineralien führt
so zu einer guten Korrespondenz, einem Miteinander von Wachbewußtsein
und Unterbewußtsein, von Verstand und Gefühl. Dadurch löst Amphibolit
innere Anspannung, Unzufriedenheit und Frustration und bringt die
Ruhe, die benötigt wird, um Erwartungen loszulassen (Frustration =
ent-täuschte Erwartung!), Situationen neutral zu betrachten und
nüchtern zu beurteilen. Ein idealer Stein also zum Nachdenken und
Auswerten bestehender Situationen, sehr lösend und befreiend!

Körperlich wirkt Amphibolit daher in jenen Bereichen, die durch
innere Spannungen besonders leiden: Er stabilisiert das vegetative
Nervensystem und hilft so bei seelisch bedingten
Verdauungsbeschwerden, er kräftigt die Nieren, wenn Probleme und
Widerstände lange an uns zehren und uns an die Substanz gehen – oder
wie es der Volksmund treffend formuliert: „Wenn uns etwas an die
Nieren geht!“ Auch bei funktionellen Ohrenbeschwerden
(Schwerhörigkeit, Ohrgeräusche, Tinnitus) kann Amphibolit helfen
(nach der TCM sind Ohren und Nieren energetisch verbunden), ebenso
bei Beschwerden von Stimmbändern und Kehlkopf. Interessanterweise ist
Amphibolit dennoch kein „Rednerstein“ – die innerlich gewonnene
Ausgeglichenheit scheint sich vielmehr „lautlos“ als emotionale
Grundstimmung oder telepatische Botschaft in die Umgebung zu
verbreiten.

ZUSAMMENFASSUNG: Geistig fördert Amphibolit Ausgewogenheit und
Ausgeglichenheit; seelisch bringt er Ruhe und hilft, Unzufriedenheit
und Frustration zu überwinden; mental ermöglich er, Erwartungen
loszulassen, Situationen neutral zu betrachten und nüchtern zu
beurteilen; und körperlich ist Amphibolit gut für das vegetative
Nervensystem, die Verdauung sowie Nieren, Ohren, Stimmbänder und
Kehlkopf.

BRONZIT-PERIDOTIT (META-PERIDOTIT)
Bronzit-Peridotit ist ein metamorphes grün-graublaues Gestein aus
Bronzit (graublau) und wechselnden Anteilen von Olivin (Peridot),
Anthophyllit, Hornblende (Pargasit) und Chlorit (dunkelgrün).
Entstanden ist dieses Gestein in den Südalpen ebenfalls in der
Erdepoche „Tertiär“ während der alpinen Gebirgsbildung aus hochgradig
metamorph überprägten Mantelgesteinen (Peridotiten). Durch
Stoffaustausch mit den umgebenden Gneissen (Metasomatose) reicherten
sich die Peridotite mit Silicium und/oder Aluminium an, was u.a. zur
teilweisen Umwandlung von Peridot (rhombisches Inselsilikat) in
Bronzit, einen rhombischen Orthopyroxen (Kettensilikat) führte.
Dessen Entstehung läßt sich dabei anschaulich darstellen:
(Mg,Fe)2SiO4 (Peridot) + SiO2 (Quarz) = (Mg,Fe)2Si2O6 (Bronzit). In
aluminiumreichen Zonen enthält der so gebildete Bronzit-Peridotit
gelegentlich auch blaßrosa Korund (Rubin) als winzige Kristalle von
wenigen Millimetern Größe.

Aufgrund des überwiegenden Anteils rhombischer Mineralien
(Anthophyllit, Bronzit, Peridot) neben wenigen monoklinen
Begleitmineralien (Hornblende, Chlorit) spricht Bronzit-Peridotit
insbesondere Menschen an, die sich fürsorglich um andere kümmern oder
engagiert für das Wohl ihrer Umgebung eintreten. Ein Problem, mit dem
„rhombische Menschen“ in diesem Zusammenhang häufig zu kämpfen haben,
ist die Neigung, es jedem recht machen zu wollen, sich selbst dabei
aber zu vergessen. Das öffnet dem Ausgenütztwerden durch Andere
vielfach Tür und Tor. Genau hierbei kann die natürliche Kombination
von Bronzit und Peridot eine große Hilfe sein: Bronzit kombiniert
Tatkraft (Eisen) und innere Gelassenheit (Magnesium) mit
zielstrebiger Bewegung und Flexibilität (Kettensilikat), was ein
dynamisches, engagiertes Handeln mit erstaunlich langfristigem
Durchhaltevermögen ergibt, gerade wenn Pflichten vollen Einsatz von
uns fordern. Peridot wiederum kombiniert Tatkraft (Eisen) und innere
Gelassenheit (Magnesium) mit Widerstandskraft (Inselsilikat), was die
Unterscheidung eigener und fremder Ansprüche und Bedürfnisse fördert.
Peridot macht deutlich, wo das selbstverständliche Erfüllen der
Erwartungen Anderer uns vom eigenen Kurs abbringt, uns zusätzlichen
Aufwand beschert und zum Raubbau an den eigenen Kräften führt.

Dank der Kombination dieser beiden Mineralien, die den größten Anteil
des Gesteins darstellen, hilft Bronzit-Peridotit sich selber treu zu
bleiben und konsequent den eigenen Weg zu gehen. Dabei entsteht keine
rigorose Kompromißlosigkeit, wie sie z.B. beim hexagonalen Sugilith
auftreten kann, der ähnliche Themen repräsentiert. Vielmehr bleibt
die typisch rhombische Verbindlichkeit und Hilfsbereitschaft durchaus
erhalten, auch die Fähigkeit, Kompromisse einzugehen. Doch
übermäßiger Altruismus, der auf Dauer Kräfte zehrt, Mühsal und
Freudlosigkeit verursacht und zur Unzufriedenheit mit sich selbst und
der gesamten Umgebung führt, findet sein Ende! Bronzit-Peridotit
hilft, freundlich aber bestimmt „Nein!“ zu sagen, besser auf sich
selbst zu achten, und dadurch kraftvoll und motiviert das
selbstgewählte Leben zu leben. Der Wandel dieser inneren Einstellung
bringt rasche Erholung, wenn ständiges Geben ohne Austausch zu
Erschöpfung führte. Er hilft, die eigenen Kräfte in schwierigen
Zeiten zu wahren, Streß und Druck zu bewältigen sowie Phasen der Ruhe
und Entspannung zu tiefgreifender Regeneration zu nutzen.

Entsprechend fördert Bronzit-Peridotit auch die körperliche Vitalität
und Erneuerung. In aktiven Phasen stärkt er Nerven, Sehnen, Muskeln
und Gelenke und bringt die notwendige Spannkraft. In ruhigen Phasen
fördert er Regeneration und Entgiftung, dabei insbesondere auch den
Harnstoffwechsel. Letzteres trägt zur Verbesserung bei Gicht und
rheumatischen Beschwerden bei. Dank des Eisengehalts stabilisiert
Bronzit-Peridotit den Kreislauf, dank des Magnesiumgehalts wirkt er
krampflösend und schmerzlindernd. Bronzit-Peridotit stärkt Leber und
Galle sowie das Immunsystem, insbesondere bei Immunschwäche durch
langanhaltende Überforderung und Verausgabung. Da Entgiftungsprozesse
eine gewisse Belastung mit sich bringen, ist es im „normalen Alltag“
besser, Bronzit-Peridotit während des Tages zu tragen und während des
Schlafs in der Nacht zu pausieren.

ZUSAMMENFASSUNG: Geistig fördert Bronzit-Peridotit Einsatz und
Standhaftigkeit; seelisch ermöglicht er, auch bei großem Engagement
die eigenen Kräfte zu wahren und bringt Erholung bei starker
Verausgabung; mental hilft er, auf sich selbst zu achten und den
Ansprüchen Anderer Grenzen zu setzen; körperlich stärkt
Bronzit-Peridotit Nerven, Sehnen, Muskeln, Gelenke, Leber, Galle und
Immunsystem, er fördert Entgiftung und Regeneration, hilft bei Rheuma
und Gicht und lindert Krämpfe und Schmerzen.

EKLOGIT (GRANAT-PYROXENIT)
Der Tessiner Eklogit (Granat-Pyroxenit) ist ein hochmetamorphes
Gestein aus umgewandeltem ozeanischem Basalt, welches in einer Tiefe
von ca. 80 bis 90 km bei etwa 30 kbar Druck und 850° C entstanden
ist. Dieser metamorphe Bildungsbereich wird in der Geologie auch
„Eklogit-Fazies“ genannt. Von daher bezieht sich die geologische
Bezeichnung „Eklogit“ in erster Linie auf diese
Entstehungsbedingungen, weshalb auch Gesteine wie der im Newsletter
Nr. 40 (Juni 2010) besprochene Glaukophanschiefer zu den Eklogiten
zählen. Die mineralogische Bezeichnung „Granat-Pyroxenit“ definiert
dagegen die Hauptbestandteile des Gesteins und präzisiert so dessen
genaue Beschaffenheit. Die als Heilsteine verwendeten Eklogite bzw.
Granat-Pyroxenite bestehen überwiegend aus grünem Omphazit (einem
Klinopyroxen-Mischkristall aus Jadeit und Diopsid) mit ziegelrotem
bis braunem Granat (Almandin-Pyrop-Grossular). Fundorte in Grönland,
Skandinavien oder dem Fichtelgebirge bringen dabei Gesteine hervor,
in denen bis zu zentimetergroße rundliche Granatkristalle in grüner
Pyroxen-Matrix eingelagert sind. Im eher lauchgrünen Eklogit aus dem
Tessin findet sich der braune Granat dagegen als fein verteilte,
millimetergroße Einlagerungen, die sich mitunter zu unregelmäßigen
Ansammlungen verdichten oder ansatzweise in Lagen auftreten.

Derart hochmetamorphe Gesteine und Mineralien sind meist hilfreiche
„Krisensteine“, da sie den Überlebenswillen stärken und ein mitunter
ungeahntes Durchhaltevermögen zum Vorschein bringen. Doch während es
bei vielen Gesteinen dieser Art ums „Zähne zusammenbeißen“ und
„Aushalten“ bzw. „Ertragen“ geht, ist der Tessiner Eklogit ein
vergleichsweise angenehmer Stein. Das ist dem monoklinen
Omphazit-Anteil zu verdanken, der die Eigenschaften von Jadeit
(Ausgleich und spielerische Selbstverwirklichung) und Diopsid
(Verzeihen und Loslassen von Schmerzen und Verletzungen) in sich
vereint. Daraus ergibt sich eine fließende Entwicklung, deren
Charakter sich am besten mit dem Wasser selbst vergleichen läßt:
Wasser hält sich nirgends fest; scheut sich nicht, in Abgründe zu
stürzen; umgeht Widerstände mühelos oder durchdringt sie
unaufhaltsam; fügt sich in jede Form, ohne seine Eigenart zu
verlieren; findet sogleich sein Gleichgewicht, sobald es zur Ruhe
kommt; erreicht im Fluß immer sein Ziel und findet im großen
Kreislauf stets zur Quelle zurück. Ein solches „Im-Fluß-sein“, diese
Hingabe an das Lebensspiel im selbstverständlichen Vertrauen auf die
Richtigkeit dessen, was geschieht, wird durch Omphazit gefördert und
unterstützt. Das bedeutet allerdings nicht, daß der Stein ein solches
Erleben „einfach so“ herbeizaubert, aber wo wir selbst eine solche
Haltung zum Leben anstreben und zu verwirklichen suchen, werden wir
von Omphazit unterstützt.

Im Grunde gilt das auch für den omphazithaltigen Eklogit, der jedoch
darüber hinaus noch mit kräftigendem, willensstärkendem und dem zur
Eigendynamik motivierenden kubischen Granat „garniert“ ist. Das
bringt den Impuls, nicht nur im Fluß des Lebens mitzuschwimmen,
sondern das eigene Schicksal wie ein Boot in diesem Fluß zu steuern
und zu den eigenen Zielen zu lenken. Oder anders ausgedrückt: Eklogit
hilft dadurch, den „Fluß des Lebens“ als „Rückenwind“ zu nutzen und
sich vom Leben tragen zu lassen, statt mit Mühsal und Plage um die
eigenen Ziele zu kämpfen. Konkret bedeutet dies, daß Eklogit hilft,
die selbsterfüllenden Prophezeiungen durch fixe Ideen von Unglück,
Gefahr und Mißerfolg zu durchbrechen und uns stattdessen am „Prinzip
Hoffnung“ zu orientieren. Dadurch verbessert sich unser Gespür für
den richtigen Zeitpunkt zielgerichteten Handelns oder das Ergreifen
unerwarteter Gelegenheiten. Das wiederum ist die „Navigation“, mit
der wir unser „Lebensboot“ im großen Fluß steuern können. Doch auch
hier gilt: Der Stein zaubert diese Fähigkeit nicht einfach herbei,
aber er kann uns unterstützen, wenn wir unser Leben auf diese Weise
zu gestalten versuchen.

Interessanterweise ergibt sich ein kleiner, aber feiner Unterschied
dadurch, ob die beinhalteten Granate als eher zentimetergroße
Kristallindividuen auftreten oder millimetergroß fein verteilt sind.
Eklogite mit größeren Granatkristallen, wie z.B. aus Grönland,
Skandinavien oder dem Fichtelgebirge, betonen in ihrer Wirkung eher
das selbständige Steuern des eigenen Lebens im großen Fluß, während
der Tessiner Eklogit mit den fein verteilten Granateinschlüssen eher
die vertrauensvolle Hingabe an den Fluß des Lebens unterstützt.
Beides hat selbstverständlich in bestimmten Lebenssituationen seine
Berechtigung, weshalb wir je nach Wunsch und Absicht die eine oder
andere Varietät wählen können.

Auf die oben beschriebene Weise kann uns Eklogit unterstützen, die
individuelle Gestaltung unseres Lebens wieder in Einklang zu bringen
mit dem „großen Lebensfluß“, mit den Kräften der Natur, den Rhythmen
und Zyklen des Lebens, mit den Gesetzmäßigkeiten unseres irdischen
Daseins. Aus der dadurch entstehenden Harmonie (die sich nicht immer
„harmonisch anfühlen“ muß, sondern eine gewisse „Stimmigkeit“
beinhaltet) kann eine enorme Selbstheilkraft entstehen. Eklogit wird
daher oft treffend als „Stein der Gesundung“ bezeichnet, der nicht
nur Symptome beseitigt, sondern die zugrunde liegenden
Unstimmigkeiten beseitigt. Auf diese Weise bringt er Hoffnung in
schwierigen Lebensphasen und verstärkt den Heilungswillen. Gerade
deshalb findet er bei schweren und langwierigen Erkrankungen
Anwendung, wo er unspezifisch die Regenerationskräfte stärkt und der
Heilung zum Durchbruch verhelfen kann. Spezielle Einsatzgebiete des
Tessiner Eklogits sind darüber hinaus chronische Schwächezustände,
Beschwerden und funktionelle Störungen der Nieren und Nebennieren,
sowie generell Folgebeschwerden von Streß und lang anhaltender
innerer Anspannung.

ZUSAMMENFASSUNG: Eklogit fördert die geistige Gesundung und den
Heilungswillen; bringt seelisch Hoffnung in schwierigen Lebensphasen
und hilft, sich dem „Fluß des Lebens“ anzuvertrauen; er löst fixe
Ideen von Unglück, Gefahr und Mißerfolg auf und ermöglicht so, den
richtigen Moment für zielgerichtetes Handeln oder das Ergreifen
unerwarteter Gelegenheiten zu erfassen. Eklogit fördert körperlich
die Regeneration und Selbstheilkraft, gerade auch bei schweren und
langwierigen Erkrankungen sowie insbesondere bei Streßfolgen,
chronischer Schwäche und Beschwerden von Nieren und Nebennieren.

GRANAT-AMPHIBOLIT
Granat-Amphibolit ist ein feinkörniger grauer Amphibolit (s.o.) mit
eisenhaltigem ziegelrotem bis braunem Granat (meist Almandin). Der
Amphibolit zeigt hier oftmals eine feine gneisähnliche Bänderung und
geht auch in Gneis über, welcher am Auftreten von dunklem Glimmer
(Biotit) erkennbar ist. Der enthaltene Granat tritt in eingelagerten
rundlichen Kristallen bis zu rund einem Zentimeter Größe auf.

Obwohl der Granat-Anteil im Amphibolit relativ gering ist, verändert
die Anwesenheit des Granats die Wirkungen des Amphibolits deutlich.
Die kräftigenden und willensstärkenden Impulse des Granats bringen
Dynamik und Tatkraft in das nachdenkliche Betrachten des Amphibolits.
Dadurch wird Granat-Amphibolit ein Stein für besonnenes Beenden und
Aufräumen und sehr wertvoll zum Aufarbeiten und Abschließen
unerledigter Dinge. Gerade das Unerledigte macht uns oft unzufrieden
und raubt uns Kraft und Lebensfreude – selbst wenn wir uns dieser
Zusammenhänge gar nicht bewußt sind. Granat-Amphibolit hilft daher,
sich der Ursache für Mißstimmungen und beeinträchtigende Umstände
bewußt zu werden und deren Beseitigung oder Wandlung sofort in
Angriff zu nehmen. Dabei spielen Hornblende („Problemlösung durch
Tun“), Plagioklas-Feldspat („Wachheit und Beobachtungsgabe“) und
Granat („Dynamik und Willenskraft“) wunderbar zusammen. Ihre
Kombination fördert nüchtern-pragmatisches, von Emotionen wenig
beeinflußbares Denken und führt zu umsichtigem, unaufdringlichem,
aber unbeirrbarem Handeln, das selbst aus verstrickten Situationen
hinaus führt und ein langes Durchhaltevermögen mit sich bringt.

Auch in der körperlichen Wirkung macht sich der Granat bemerkbar:
Granat-Amphibolit stabilisiert den Kreislauf und hilft bei niedrigem
Blutdruck, wobei diese Wirkungen eher langsam einsetzen, bei längerer
Anwendung jedoch sehr beständig werden. Er verbessert die Wahrnehmung
aller Sinne, regt Nerven und Gehirn an und stärkt das
Erinnerungsvermögen. Granat-Amphibolit hilft bei nervösen (durch
Streß oder psychisch bedingten) Herzbeschwerden, Beklemmungen im
Brustbereich sowie Störungen von Nieren, Stoffwechsel und Verdauung.

ZUSAMMENFASSUNG: Granat-Amphibolit motiviert geistig zum Beenden und
Aufräumen; hilft seelisch, die Ursachen für Mißstimmungen zu erkennen
und zu wandeln; fördert mental nüchtern-pragatisches Denken und
umsichtiges, unbeirrbares Handeln; und verbessert körperlich die
Sinneswahrnehmung. Er regt Nerven und Gehirn an, hilft bei nervösen
Herzbeschwerden, Beklemmungen in der Brust, Kreislaufschwäche sowie
bei Störungen von Nieren, Stoffwechsel und Verdauung.

Quelle und nähere Info:

Michael Gienger GmbH
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Fax: (07071) 388 68
Mail: buecher@michael-gienger.de
Web: www.michael-gienger.de

Noch eine Bitte des Verfassers:

Da die Förderung unserer
„Heilsteine“ nicht auf „Unheil“ anderswo basieren sollte, ist es mir
seit vielen Jahren schon ein Anliegen, etwas zurückzugeben an den
Anfang der „Gewinnungskette“, um dort für Verbesserungen und
insgesamt für einen gerechten Austausch zu sorgen. Aus diesem Grund
haben meine Frau Anja und ich vor fünf Jahren die Initiative „Fair
Trade Minerals“ ins Leben gerufen, aus der im Mai 2009 der Verein
„Fair Trade Minerals & Gems e.V.“ hervorgegangen ist.

http://www.fairtrademinerals.de

Speziell zum Projekt „Honduras Opal“:
http://www.fairtrademinerals.de/projekte/honduras-opal.html

Zu Fair Trade Kriterien:
http://www.fairtrademinerals.de/fair-trade-weltweit/kriterien-fairen-h
andelns.html

Oder was andere über uns schreiben:
http://www.fairtrademinerals.de/pressespiegel.html