Horrordroge lässt Junkies lebendig verfaulen

die-horror-droge-krokodilVon news.de-Redakteurin 

Von Russland ausgehend ist eine neue Modedroge auf dem Weg nach Deutschland und die USA: «Krokodil» ist leicht herzustellen, billig und verspricht Rauschzustände ohne gleichen. Doch die Droge setzt dem Körper in kurzer Zeit zu: Die Haut schält sich ab und eitert, die Junkies verfaulen bei lebendigem Leib.

 Die Die Horror-Droge Krokodil ist extrem fies – sie lässt Abhängige von innen verfaulen .

Foto: dpa

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Ich bin kein Drogenfachmann/fachfrau, aber wen man sich den ganzen Bericht anschaut, sollte mann doch mal nachdenken. Wenn Anabole Steroide, Ritalin, LSD und so weiter als weniger gefährlich wie Tabak und Hanf eingeordnet werden, die laut altem Wissen Heilpflanzen sind, da steigt mir der Kamm und ich merke schnell, HIER WIRD LOBBYPOLITIK BETRIEBEN!

Aber lest selbst, denn ich fasse es nicht. Und aufgemacht wird diese Hetze mit einem Reißerartikel, damit er ja gelesen wird.
Denkt nach und schaut auch, wo das Übel von Krokodil her kommt. Nein nicht da wo es immer her kommt, man hat USA in die Opferrolle verortet, das ja mit tödlichen Drogen aus Russland überschwemmt wird. Das dieses Land Monsanto einen Freifahrt-schein zum Töten von Pflanzen, Tioieren und Menschen gab, verschweigt man. Das Gifte durch sprühende Flugzeuge in die Umwelt und unsere Körper gelangen, die ebenfalls töten, auch. Ja und nun kommt der Maulkorb von der EU für uns Europäer, danke schön allen, die diese Diktatur mit Konsum, Wahlen und Hetze gegen Aufklärer unterstützen.

Gruß an die Klardenker!!!

Petra Mensch

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Eine neue Szenedroge schwappt derzeit nicht nur in die USA, sondern auch nach Deutschland. «Krokodil» – oder kurz «Krok» – heißt das toxische Gemisch, das in Szenekreisen gern als «Heroin des armen Mannes» bezeichnet wird. Wer bislang Crystal Meth für die gefährlichste Droge der Welt gehalten hat, kennt «Krokodil» noch nicht

Wie Heroin, nur billiger


Dieser Titel kommt nicht von ungefähr: «Krokodil» hat eine ähnlich euphorisierende und aufputschende Wirkung, ist aber wesentlich billiger in der Anschaffung. Zudem sind die Einzelbestandteile legal zu bekommen – in Russland kaufen Junkies beispielsweise in einer Apotheke nach der anderen die Hustentabletten-Bestände auf, um mit anderen Zutaten die Horrordroge zu kochen.

Binnen kurzer Zeit verfaulen die Junkies buchstäblich am eigenen Leibe: die Injektionsstellen verfärben sich grünlich, die Haut wird schuppig und braun-fleckig – daher auch der reptilienartige Name der Horrordroge -, im fortgeschrittenen Stadium löst sich die Haut von den Knochen, es bilden sich eitrige Geschwüre. Ein Entzug ist jedoch keine leichte Sache, da «Krokodil» ein enorm hohes Suchtpotenzial hat – aus eigener Kraft schafft es so gut wie kein Junkie, sich aus den Fängen von «Krokodil» zu befreien.

Zahlreiche Todesopfer in Russland

Experten schätzen, dass in Russland bereits eine Million Menschen der Horrordroge verfallen sind und dass pro Jahr rund 30.000 Junkies an ihrer Sucht sterben. Doch das Problem ist längst nicht mehr auf Russland beschränkt: Inzwischen sind erste Missbrauchsfälle in den USA registriert worden, auch Todesopfer nach dem Konsum von «Krokodil» haben die Vereinigten Staaten bereits erlebt.

Dabei ist die chemische Zusammensetzung von «Krokodil» keine Neuheit: Bereits 1932 wurde der in der Chemie als Desomorphin bekannte Stoff erstmals synthetisch hergestellt. Ursprünglich sollte der Mix als Schmerzmittel dienen, der die Patienten jedoch weniger süchtig machen sollte als Morphium. Leider schlug die gute Absicht ins Gegenteil um – Desomorphin führt noch schneller in die Sucht als Morphin, obwohl es in ungepanschtem Zustand weniger intensiv wirkt. Tückisch sind jedoch die zahlreichen Giftstoffe, die Junkies bei der Zubereitung von «Krok» in den Cocktail mischen und sich anschließend in die Blutbahn pumpen. Zusätze wie Benzin, Farbverdünner oder Salzsäure sind dafür verantwortlich, dass die Lebenserwartung von Junkies, die regelmäßig zu «Krokodil» greifen, ein Jahr selten überschreitet.

 

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Platz 20: Kath, auch Abessinischer Tee genannt, ist eine Pflanze, die hautpsächlich in Kenia, Oman, Jemen und Äthiopien angebaut wird. Sie hat ähnlich wie Kaffee eine aufmunternde Wirkung und kann bei übermäßigem Verzehr zu Schlaflosigkeit und Bluthochdruck führen. Todesfälle durch Kathsind bisher nicht bekannt.

 

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Platz 19: Amylnitrite, besser bekannt als Poppers, gehören seit den 1970er Jahren zu den beliebtesten Schnüffeldrogen. Ursprünglich handelte es sich um ein legales Herzmedikament. Der Verkauf von Poppers als Aphrodisiakum ist allerdings verboten. Trotzdem landen sie immer wieder in Sexshops.

 

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Platz 18: Ecstasy gilt seit den 1980er Jahren als Partydroge schlechthin. Sie löst Euphorie und Kontaktfreude aus, kann aber auch zu Halluzinationen und Todesfällen durch Dehydrierung führen. Zudem sind Erinnerungslücken möglich, aber reversibel.

 

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DIE GEFÄHRLICHSTEN DROGEN DER WELT
  • Platz 17: 4-Hydroxylbutansäure, besser bekannt als GHB oder Liquid Ecstasy, gilt als Beruhigungsmittel, das bei niedriger Dosierung aphrodisierend und enthemmend wirkt. Immer wieder wird es aber auch als K.o.-Droge eingesetzt, um Frauen zu vergewaltigen. In Verbindung mit Alkohol kann es zudem fatale Folgen haben. Jährlich sterben mehrere Menschen daran
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  • Platz 16: Der Traum eines muskulösen Körpers, Zeichen der Fitness und Agilität, verleitet weltweit 15 Millionen Menschen dazu, mit Chemie nachzuhelfen. Anabole Steroide können aber zu schweren körperlichen Schädigungen führen. Sterilität, Leberinsuffizienz und Herzversagen sind die bekanntesten.+++++++++++++++++++++++++++
  • Platz 15: Methylphenidat, in Ritalin enthalten, wird vor allem bei Kindern mit dem Zappelphillipsyndrom ADHS eingesetzt. Doch immer wieder wird es auch illegal genutzt, zu Pulver zerstoßen und geschnupft. Es wirkt euphorisierend, führt aber auch zu Erbrechen und Krämpfen. Suchtgefahr nicht ausgeschlossen.

 

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  • Platz 14: LSD ist die Droge der Hippie-Ära. Sie steigert die Selbstwahrnehmung, holt vergessene traumatische Erinnerungen ins Bewusstsein zurück und hilft, sich diesen zu stellen. In der Psychotherapie leistete sie einen wichtigen Beitrag. Doch es gilt auch als eines der stärksten Halluzinogene, das schon bei sehr geringen Mengen starke Halluzinationen auslöst.

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Platz 13: 4-MTA gilt als Ecstasy-Alternative, die stimuliert, aber keinen Rausch auslöst. Das macht sie gefährlich. Denn spüren die User keine Wirkung, werfen sie nach – und das kann tödliche Folgen haben.

 

 

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Platz 12: Philippische Kinder inhalieren Klebstoffe, um ihr Elend leichter ertragen zu können. Weltweit sterben jährlich bis zu 20 Kinder am Lösungsmittelmissbrauch durch Herzstillstand oder Ersticken, wenn sie eine Plastiktüte über den Kopf ziehen. Die Lösungsmittel schädigen Herz, Hirn und Niere.

 

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Platz 11: Aus den Blüten und dem Harz der Hanfpflanze gewonnen, sollte die Gefährlichkeit von Cannabis nicht unterschätzt werden. In geringen Dosen wirkt es euphorisierend, entspannend und schmerzstillend, in hohen Dosen führt es allerdings zu Wahnvorstellungen und Gedächtnisverlust, erhöht das Lungenkrebsrisiko und kann psychische Folgen haben.

 

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Platz 10: Buprenorphin wurde ursprünglich als Schmerzmittel verwendet. Mittlerweile findet es vor allem in der Heroinsubstitution Anwendung. Es wirkt euphorisierend, wird es jedoch falsch angewandt, ist es hochgradig suchterzeugend und bei zu hoher Dosierung sogar tödlich.

 

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Platz 9: Tabak gilt als die mörderischste Droge aller Zeiten, jährlich sterben allein in Europa mehr als anderthalb Millionen Menschen an den Spätfolgen, ein Drittel aller Krebserkrankungen ist auf Zigarettenkonsum zurückzuführen. Rauchen ist tödlicher als Alkohol, Heroin, Aids und der Straßenverkehr zusammen, begründeten die Forscher die Platzierung von Zigaretten auf einem der höheren Plätze des Ranking.

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Platz 8: Amphetamine wirken stimulierend, unterdrücken Hunger, Durst und Müdigkeit. Sie führen aber auch zu Depression, Verfolgungswahn oder Panik. Weitaus gefährlicher: Crystal Meth, ein Metamphetamin, das aufgrund seiner verheerenden Wirkung eigentlich weiter oben im Ranking angesiedelt sein müsste.Bild: dpa31.03.2012

 

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Platz 7: Benzodiazepine oder Schlafmittel wie Valium und Frostan wirken angstlösend und beruhigend, können aber schon nach wenigen Monaten zur Abhängigkeit führen. In Deutsche sind etwa eine Million Menschen abhängig. Wird zu den Tabletten Alkohol getrunken, kann das zu einem töflichen Giftcocktail werden.Bild: dapd31.03.2012

 

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Platz 6: Ketamine werden wegen ihrer schmerzstillenden Wirkung vor allem in der Notfallmedizin eingesetzt. Bei ihnen handelt es sich aber um starke Halluzinoge, die stark bewusstseinsverändernd sind, zu Horrortrips und Psychosen führen. Zusammen mit Alkohol oder Beruhigungsmitteln können sie zu Herzstillstand und Atemversagen führen.

 

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Platz 5: Alkohol ist eine der ältesten Drogen der Menschheit, die zehntausende Todesfälle jährlich verzeichnet. Das Problem: Sie ist billig und leicht zugänglich, dringt schnell zum Hirn vor und sorgt bei jeder Party für gute Laune – aber auch zu Übelkeit, Erbrechen, Gleichgewichtsproblemen sowie bei dauerhaftem Konsum zu Herz-, Nieren und Magenleiden.

 

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Platz 4: Der Opitatersatzstoff Methadon wirkt wie Heroin, aber weniger suchterregend. Von Ärzten wird es in der Substitution eingesetzt, für Süchtige ist es eine Art zweitklassiges Heroin. Menschen, die es nicht gewöhnt sind, können bereits an kleinsten Mengen sterben.

 

 

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Platz 3: Barbiturate fanden als Schlafmittel eine massenhafte Verbreitung. Als Droge machen sie entspannt und unbefangen. Doch sie bergen ein großes Risiko: Ihre Dosierung muss exakt erfolgen, andernfalls führen sie zum Atemstillstand. Deshalb wurde auch ihre medizinische Behandlung stark eingeschränkt und sie werden nur noch bei starken Schlafstörungen verabreicht.

 

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Platz 2: 14 Millionen Kokain-Konsumenten gibt es weltweit. Die Droge gibt es als Pulver und in kristalliner Form. Sie wird durch die Nase gezogen, ist stimmungsaufhellend, euphorisierend und macht leistungsfähiger. Doch ihre kurze, intensive Wirkung führt nicht selten dazu, direkt nachzulegen.

 

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Platz 1: Laut den britischen Forschernist Heroin die gefährlichste Droge schlechthin. An ihr sterben jährlich tausende Menschen. Heroin wird gespritzt oder geraucht, wirkt schnell und ist höchst suchterzeugend. Die Sucht lässt sich nur schwer durchbrechen, eine Überdosis endet meist tödlich.

Quelle: http://www.news.de/