IStGh-Chefanklägerin: Ghaddafi-Mord nicht ungestraft lassen!

9.11.2012. Fatou Bensouda, Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGh) in Den Haag, hat die neue libysche Regierung unter dem Marionettenpremier Ali Zeidan aufgefordert, den Mord am früheren libyschen Staatschef Muammar al-Ghaddafi nicht ungestraft zu lassen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Bensouda kritisierte eine Amnestie, welche das Regime für Verbrechen erlassen hatte, die durch einheimische Pro-NATO-Söldner während der – von westlichen Medien als „Revolution“ bezeichneten – NATO-Intervention begangen worden waren. (Kay Hanisch)

Dieser Beitrag wurde am 10. November 2012 veröffentlicht, in Kultur, Recht. Setze ein Lesezeichen mit dem Permanentlink.