Kein Bock auf Wahl oder Parteien unter sich?

images25.08.2013
Wenige Monate vor den Wahlen entdecken die Parteien immer wieder die Wähler und entsenden ihre ehrenamtlichen Wahlkämpfer. Doch wie läuft der Wahlkampf vor Ort an?

Von Rebecca Bellano
Es ist gerade 9 Uhr morgens, doch die Sonne brennt bereits unbarmherzig vom Himmel auf den Marktplatz in Hamburg-Bramfeld. Joachim Körner, Hamburger Direktkandidat der neuen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD), baut gerade seinen Stand auf. Als sich neben ihm Wahlkämpfer der Partei „Die Linke“ hinstellen, grüßt er freundlich und meint, dass man in Sachen Euro-Rettung eine ähnliche ablehnende Haltung habe. Doch die verbindlichen Worte des 65-jährigen Mediziners, der bis zu seiner Rente im Bereich der Pharma-Forschung tätig war, treffen auf schroffe Ablehnung. „Wir haben nun wirklich nichts gemein“, wird er von dem ältesten der drei „Linke“-Wahlkämpfer angeraunzt. Auch er ist Mitte 60 und erstmals für „Die Linke“ im Wahlkampf unterwegs, zuvor war er viele Jahre SPD-Mitglied, doch der Frust über die Politik der Sozialdemokraten hat ihn ins Lager der Dunkelroten gespült.

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