Kreditkarten als gesetzliches Zahlungsmittel?

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Was waren das für Zeiten, als wir den Lohn für unsere Arbeit noch in Form von Banknoten in Händen halten konnten. Damit soll bald Schluss sein? Eine Plastikkarte ohne Eigenwert soll das Bargeld ersetzen?

Natürlich, wie immer wird dem Konsumenten erklärt, dass diese mit Einführung des Plastikgeldes und der damit einhergehenden Abschaffung des Bargeldes nur Vorteile für die Bankkunden im Vordergrund stehen, da so mehr Zeit für die Kundenbetreuung bleibt. Keine Angst, werte Leser, in Deutschland ist es noch nicht soweit, da gerade der Deutsche sich als hartnäckig und dem Bargeld zugeneigt erweist.

Die Schweden sind hier schon ein Stück weiter, hier werden auch kleinste Beträge mit der Karte bezahlt, bereits 330 der landesweit 1200 Bankfilialen bieten keine Bargeldgeschäfte mehr an, mit steigender Tendenz. Für die einen scheint es eine bequeme Art der Bezahlung zu sein, während andere dem Papiergeld einen eigenen Wert zuschreiben, den eine Kreditkarte nicht bieten kann, ist das wirklich so, was unterscheidet Bargeld denn von der Karte? Wer die guten alten D-Mark-Scheine noch kennt, erinnert sich an den Aufdruck „Banknote“, den man auf der Kreditkarte vergebens sucht.

Banknoten sind Urkunden