Kurdische Demonstranten fordern Aufhebung des PKK-Verbots in Deutschland

16. Nov. 2013 – Berlin (IRIB News)

Tausende demonstrieren heute gegen das Verbot der kurdischen Arbeiterpartei PKK.

Die Aktivisten zogen bis zum Brandenburger Tor. Die Berliner müssen bis zum Abend mit Verkehrsbehinderungen rechnen.

Tausende Menschen demonstrieren am Sonnabend in Berlin für die Zulassung der PKK und die Freilassung des inhaftierten Parteichefs Abdullah Öcalan.

Die Großdemonstration in der östlichen Innenstadt behindert den Verkehr erheblich. 20 Jahre nach dem Verbot der terroristischen PKK erwarteten die Veranstalter der Demonstration zwischen 15.000 und 20.000 Teilnehmer, die aus ganz Deutschland anreisen wollten. Unter dem Motto „Den Friedensprozess in Kurdistan fördern. Aufhebung des PKK-Verbots. Freiheit für Abdullah Öcalan“ versammelten sich die Demonstranten ab zehn Uhr. Am frühen Nachmittag hatten sich kurz vor dem Brandenburger Tor rund 4000 Menschen eingefunden. Polizeisprecher Thomas Neuendorf sprach von einer absolut friedlichen Stimmung. Der von den Kurden selbst eingesetzte Ordnungsdienst sei so gut aufgestellt, dass die Polizei nicht aktiv werden musste. Mit Ausschreitungen und Zwischenfällen werde nicht gerechnet.