Klarstellung der Redaktion zum KZ-Entlassungsschein

entlassungsscheinDieser KZ-Entlassungschein kursiert auf verschiedenen Seiten im Internet. Die Quelle vom welchem wir diesen übernommen haben, der Fundort, als auch die damit verbundenen Fragestellungen bzw. Kommentation wurde von uns nach Rücksprache mit dem zuständigen LKA-Polizeibeamten im Zuge einer Vorladung wegen Volksverhetzung entfernt. Hintergrund ist eine entsprechende Anzeige und die Tatsache, dass Fragestellungen, Kommentare & Meinungen, welche zu diesem Teil der Geschichte Zweifel erheben oder auch nur erwecken könnten, seiner Aussage nach systemisch unerwünscht sind und möglicher Weise strafrechtlich relevant werden können, also eben auch, wenn der Holocaust wie in diesem Falle nicht direkt in Frage gestellt, sondern nur Bestandteile der geschichtlichen Überlieferung beleuchtet bzw. hinterfragt werden.

Eine Holocaust-/Opfer-leugnung oder in Fragestellung ist von uns ausdrücklich nicht beabsichtigt (Arikel blieb daher von uns ursprünglich auch unkommentiert), ferner  macht unsere laufende Berichterstattung deutlich, dass wir keine Minderheiten, religösen, oder Volks-Gruppen diffarmieren. Es sind immer Menschen welche Verbrechen an der Menschlichkeit begehen, oder zulassen und nicht ihre kulturellen Wurzeln. Uns geht es mit unserer Arbeit hier lediglich um die Verbreitung von Informationen, welche in dem Falle des KZ-Entlasszungsscheines selbst, vom System nicht als unwahr angezeigt wird. Sollte sich an dieser Tatsache etwas verändern, behalten wir uns diesbezüglich selbstverständlich eine weitere Klarstellung vor.

Übrigens schreibt Wikipädia, dass KZ´s auch Arbeitslager waren, im Artikel hingegen wurde lediglich die Frage aufgeworfen ob es so sein könnte.

4 Gedanken zu „Klarstellung der Redaktion zum KZ-Entlassungsschein

  1. Vielleicht sollten Sie etwas mehr darüber lesen; gehen Sie in die Staatsbibliotheken, so kann man peinliches Halbwissen vermeiden.
    Natürlich gab es in den Lagern verschiedene Klassifizierungen von Häftlingen. Kriegsgefangene und Zwangsumgesiedelte wurden – sofern gesund – als Zwangsarbeiter an kriegswichtige deutsche Industieunternehmen verliehen. Juden waren von vornherein „zur Vernichtung durch Arbeit“ eingestuft und politische Häftlinge je nach deren Vergehen behandelt. Sehen Sie sich in München z.B. die Spruchkammerakte Leonhard Moll an. Ein aufschlussreiches Beispiel. Durch grauenhafte Arbeitsbedingungen wurden in vielen Fällen auch die nichtjüdischen Zwangsarbeitssklaven“ vernichtet. Lesen Sie über die Wannseekonferenz. Oder eines der Hunderten von Büchern von Historikern und Wissenschaftlern.

  2. „…haben wir nicht alle in der Schule und den Medien lernen müssen das die KZ´s Vernichtungslager waren?“

    Nein, das haben wir nicht in der Schule gelernt. Die Konzentrationslager waren über das gesamte Reichsgebiet verstreut. In der ersten Zeit des NS-Regimes dienten sie vor allem der vorübergehenden Unterbringen von politischen Gegnern. Wenn man der Ansicht war, dass keine Gefahr mehr von ihnen ausgeht, dann wurden sie auch in nicht wenigen Fällen wieder entlassen. Viele von ihnen waren danach aber krank, durch die Haftbedingungen, und es sind auch etliche gestorben.

    Falls jemand in einem Konzentrationslager verstorben ist, wurde dessen Tod beurkundet. Bei der Angabe der Todesursache verfuhr man aber nicht immer wahrheitsgemäß. So wurde in der Regel „natürlicher Tod“ angegeben und eine Krankheit vorgeschoben, um Tötungsdelikte zu verschleiern.

    Vernichtungslager wurden in der Kriegszeit eingerichtet, und dies im Osten, außerhalb des Reichsgebietes. Die bekanntesten sind Auschwitz-Birkenau, Treblinka, Sobibor. Sie dienten ausschließlich der Massentötung von Juden und anderen ungeliebten Volksgruppen. Eine Beurkundung der Todesfälle hat nicht stattgefunden.

    Es werden oft das Konzentrationslager in Auschwitz, in dem die Arbeitskraft der Inassen ausgebeutet wurde, und das Vernichtungslager in Auschwitz-Birkenau zusammen geworfen. Beide hatten nichts miteinander zu tun. Das KZ Auschwitz war allerdings Zulieferer für das VL Birkenau. Wer in Auschwitz krank wurde, kam meist nicht auf eine Krankenstation, sondern wurde nach Birkenau verschafft, allerdings nicht zur Behandlung.

    Wer diese Frage stellt:

    „…haben wir nicht alle in der Schule und den Medien lernen müssen das die KZ´s Vernichtungslager waren?“ muss im Geschichtsunterricht gepennt haben.

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