LEGIDA trotzt Hass, Gewalt & Diffamierung & will nächsten Mittwoch über 10.000 mobilisieren

PEGIDA-Demo am 5.1.15. Januar 2015 • Elsässers Blog

Die Linksradikalen haben sich durch Gewalt am letzten Montag diskreditiert. Aber die Bürger lassen sich auch in Leipzig nicht einschüchtern – am 21. Januar, 18.30 Uhr, Start Augustusplatz.

Das wird ein wichtiges Datum: Legida, der Pegida-Ableger in Leipzig, rechnet beim nächsten Abendspaziergang am 21. Januar (ab 18.30 Uhr, Augustusplatz) mit über 10.000 Teilnehmern! Die Kalkulation ist realistisch, denn mit 5.700 beim Auftakt am 12. Januar wurde eine gute Vorlage geliefert – und diese zweite Demo findet an einem Mittwoch statt, nämlich am 21. Januar, so dass aus der PEGIDA-Hochburg Dresden sicher eine viertstellige Zahl an Unterstützern nach Leipzig dazukommen wird. Zumal Lutz Bachmann als Redner für Legida 21.1. im Gespräch ist…

Die Verlegung der Leipziger Demo von Montag auf Mittwoch ist ein genialer Schachzug, auch wenn er zunächst nur der Not gehorchte: Die Stadtverwaltung hat nämlich, nachdem sich sich mit den Veranstaltern ursprünglich für Montag schon geeinigt hatte, urplötzlich NACH dem Gespräch eine andere Anmeldung für dieselbe Route aus der Schublade gezaubert und dann Pegida beschieden, die Demo am Montag sei leider unmöglich… Der unglaubliche Vorgang wird hier geschildert. Ätsch, nun wird eben am Mittwoch demonstriert, mit noch mehr Zulauf!

Wie stark der Druck aus der Bürgerschaft ist, zeigt sich in der lokalen Monopolpresse Leipziger Volkszeitung: Entgegen der Berichterstattung sind die Leserbriefe (wohlgemerkt: sogar die abgedruckten!) zu 80 Prozent pro Pegida/Legida. Inzwischen musste die LVZ, als meines Wissens erstes Printmedium aus dem Mainstream, nach Druck aus der Leserschaft sogar das 19-Punkte-Papier von Pegida dokumentieren.

Ob die Blockparteien nochmal, wie am vergangenen Montag, 30.000 Gegendemonstranten dagegen aufbieten können, ist sehr zweifelhaft. Da wurde ja Studenten und Uni-Verwaltung freigegeben und diese zur Demo gekarrt, Staatsbedienstete wurden wie zu SED-Zeiten mobilisiert. Das kann man nicht oft machen…

Zudem haben sich die Gegendemonstranten durch Gewalt diskreditiert. Während die in Leipzig politisch-korrekte Polizei und die LVZ unter der Überschrift “weitgehend friedlicher Verlauf” den Ablauf beschönigten, konnte man im Kleingedruckten lesen: Die Antifa hat ein Auto angezündet und die Polizei mit Feuerwerk beschossen und mit Flaschen malträtiert. So etwas spricht sich rum…

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Dass die Antifa am 12.1. noch  viel schlimmer wütete, zeigt der folgende Augenzeugenbericht. Da er von einem langjährigen Leser dieses Blogs verfasst ist, halte ich ihn für vertrauenswürdig. Was die Demo am 21.1. angeht, sollte man sich aber nicht Angst machen lassen: Da wird Legida auf dem achtspurigen Innenstadtring demonstrieren, der historischen 89er-Route. Die Möglichkeit für die Antifa zu Übergriffen sind dort nicht so gegeben wie im dunklen und winkeligen Waldstraßen-Viertel vom 12.1. Deswegen: Teilnahme an Legida am 21. Januar ist Pflicht für alle Demokraten und Patrioten! Wir sind das Volk! (Beginn: 18.30 Uhr, Augustusplatz)

—– Augenzeugenbericht Legida vom 12.1. ———-

In der Tat ist Leipzig die Stadt, in der die Kräfte des Lichts und der Finsternis am heftigsten aufeinandertreffen.

Den letzten Rest meines Vertrauens in die “Demokratie” habe ich nunmehr verloren.

Was in der Presse als “Sternmarsch” rund um die Legida-Demonstration bezeichnet wurde, war, wie zu erwarten, in Wirklichkeit ein einziges Kesseltreiben.

Pogromstimmung ist kein falscher Ausdruck dafür.

Mit der Deutschland-Fahne (Schwarz-Rot-Gelb) näherten wir uns dem Ort der Veranstaltung, und das von der Stadt genehmigte Spießrutenlaufen nahm seinen Anfang.

“Pfui, schämt euch” bekamen wir wegen der Fahne zuerst zu hören.
Es ging weiter mit “Nazi-Schweine, Nazi-Schweine”.
Ein paar Meter weiter wurden wir mit Wasser bespritzt.

Wir, das waren ich, meine Freundin und ihr kleiner Sohn.

Kurz vor dem Erreichen des Treffpunkts ging es nicht mehr weiter, wir stießen auf die Blockierer.
Die Polizei
zeigte uns nicht den Umweg, auf dem wir sicher zum Ziel gelangen konnten,
sondern riet uns, nach Hause umzukehren.
Ein Geleit durch die aufgehetzte Meute könne sie uns nicht bieten.
Es kann nur gemutmaßt werden, wie viele Menschen aus diesem oder einem ähnlichen Grund nicht an der Demo teilgenommen haben.

Ich wollte mir das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Versammlungsfreiheit nicht nehmen lassen, rollte die Fahne ein, klemmte sie in der Hand an mein zusammengerolltes Banner
“Deutsche ‘Mischpoke’ gegen US-Imperialismus”
und kam nur dreißig, vierzig Meter weit, als ein Antifant auf mich zusprang und mir Fahne und Banner, woran ich mich klammerte, entreißen wollte.
Es war der blanke Hass in Menschengestalt.
Ein Faustschlag traf mich mitten ins Gesicht, ich spüre ihn jetzt noch.
Laut schrie ich “Hilfe, Hilfe”, die Polizei kam, rettete mich, aber nicht das zerstörte Banner. Die Gewalttäter konnten entkommen.

Die seelische Demütigung war stärker als der körperliche Schmerz. Sie legte sich erst im Verlaufe des Abends, ist aber bis jetzt nicht ganz verschwunden.

Nach längerer Pro-Forma-Befragung und kurzem Abwägen entschlossen wir uns dennoch zur Teilnahme, denn JETZT zeigte man uns auf einmal den Umweg (andere Polizisten?).

Auf die Reden vor dem Demo-Spaziergang konnte ich mich kaum konzentrieren (einen Redner hatte ich schon in Dresden gehört), der Spaziergang selbst war gespenstisch.
Immer wieder flogen von den Seitenstraßen Gegenstände über die Polizeiabsperrung hinweg, die Musik von ‘Freude schöner Götterfunken’ (von vielen Anwohnern auf Vorschlag der Linken auf die Straße geworfen) ist mir gehörig vergangen. Auch die Redebeiträge wurden immer wieder überschallt und überschrien.
Den Rückweg durften wir zunächst nur über zwei Routen bewältigen, doch kamen wir auf dem kürzeren Weg wegen einer weiteren Blockade nicht weiter.

Erst nach einer Weile löste sich die Menschenansammlung auf.

Gelohnt hat sich die Rede des Hauptveranstalters, sie ergriff das deutsche Herz und ist einer weiteren Verbreitung würdig.
Mehrmals riefen die Legida-Zuhörer “Keine Gewalt, keine Gewalt”.
Doch frage ich mich nun:

Es es die Mühe wert, sich weiterem Ungemach auszusetzen?
Es wäre schade, wenn die einzige Bastion zwischen Dresden und dem Westen fallen würde.

Oder der ungezügelten Einschüchterung durch eine perverse Politiker-, Pfaffen- und Pressekaste nachgeben?
Die Gewaltbereiten bzw. Provokateure sind auf deren Seite.