Leipzig: Rechtsextreme Israel-Fans stören Studenten-Veranstaltung

21.5.2012. Ungefär 60 rechte Randalierer aus dem Lager der sogenannten „Antideutschen“, welche bedingungslos das israelische Netanjahu-Regime und die Kriege der US-Diktatur unterstützen, haben am Ende April (Meldung ging uns erst jetzt zu) eine Veranstaltung der Studentenorganisation „Internationale Studenten für soziale Gleichheit“ (ISSE) – die Studentenorganisation der trotzkistischen Kleinpartei PSG (Partei für Soziale Gleichheit) – auf dem Uni-Gelände in Leipzig gestört und durch Druck auf den Studentenrat ihre Auflösung erreicht. Der rechte Mob, der mit „Lang lebe Israel“-Plakaten, Megaphon u.ä. angerückt war, zeriß Flublätter, bedrohte die PSG-Saalordner und verlangte Zutritt zur Veranstaltung, auf der Solidarität mit Günther Grass´ Israel-Kritik geübt werden sollte – ganz offensichtlich, um diese zu sprengen.

Kay Hanisch