Libyen: IWF fordert Massenentlassungen!

12.3.2013. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat wegen des Rückganges des libyschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) – was nach der totalen Zerstörung der libyschen Infrastruktur durch den NATO-Bombenterror kein Wunder ist – die Rücknahme von Subvention der Verbraucherpreise, die Senkung der Löhne im öffentlichen Sektor und ein Ende der Vergünstigungen für die im öffentlichen Sektor Beschäftigten gefordert. Der IWF fordert weiterhin: „Eine große Anzahl der in diesem Sektor Arbeitenden – gegenwärtig sind das 1,5 Millionen oder 80 Prozent aller Beschäftigten – wird abgewickelt werden müssen,“ was konkret Massenentlassungen und hohe Arbeitslosenzahlen für Libyer bedeutet, welche somit die von der NATO herbeigebombte „Freiheit“ sicherlich noch besser zu schätzen wissen werden und deshalb zum Dank Al-Qaida beitreten werden. (Kay Hanisch)