Luxemburgs Premier Juncker: NATO in Terroranschläge verwickelt

10.5.2013. Diese Woche mußte der seit 1995 amtierende christlich-soziale Premierminister Jean-Claude Juncker der Geheimdienstkommission des luxemburgischen Parlaments Rede und Antwort über zwei Dutzend Bombenanschläge – begangen in Luxemburg zwischen 1984 und 1986 von der geheimen NATO-Untergrundgruppe „Stay Behind“ – stehen. Juncker überraschte mit der offenherzigen Aussage, daß damals Kräfte in der NATO ein Interesse an einer Strategie der Spannung hatten – die „Strategie der Spannung“ ist ein von der NATO entwickeltes Konzept, um Unruhen und Terror zu schüren, die dann als Vorwand genommen werden, um die demokratischen Rechte der Bevölkerung einzuschränken. (Kay Hanisch)