Mal als Anmerkung zum …Was ist eine Person? Was ist deutsch?

topics-deUnsere Sprache wird immer mehr verändert, dabei ist Sprache der Ausdruck des Geistes.
Mit unserer Sprache, wird also unser Geist manipuliert. Das ist gerade in unserem Land
eine Form der Veränderung und Spaltung der Menschen, die nach dem 2. WK mit der gezielten Umerziehung zu tun hat.
Damit werden nicht nur wichtige Wörter des enormen Sprachschatzes entfernt, die mal zur Verständigung untereinander führten,
wir werden auch ein Stück weit, unserer Kultur beraubt.
Es werden Wärter aber auch hinzugefügt, die negativ auf uns wirken sollen. Wir sind böse, wir sind schuldig und so weiter.
Es wird über diese Wörter dann gestritten, weil sie bei vielen einen faden Nachgeschmack hinterlassen. Das zerstörte und zerstört die Einigkeit unter uns. Deshalb streitet nicht um Worte, sondern sprecht und schreibt bewusst und fühlt auch, wenn ihr kommuniziert. Dann kommen auch wir wieder näher zu einander und können unsere Kultur leben.

 

Petra Mensch

Nun 2 Beispiele, damit ihr vielleicht versteht, was ich meine.

 

die natür„Person“ in diesem Sinne wurde in der mittelalterlichen Philosophie dann öfter mit dem Begriff „unsterbliche Seele“ identifiziert. In der christlichen Religion beispielsweise steht der Begriff der Person sogar für eines der zentralen Wesensmerkmale Gottes.[6] In der Philosophie der Neuzeit (Aufklärung) wurde der Begriff Person als einer substanziellen Realität vielfältig kritisiert und seine metaphysische Dimension argumentativ bestritten. Seit dem 20. Jahrhundert ist nicht mehr von einer Substanz die Rede, sondern von Personalität im Sinne eines Existenzials. Kant unterscheidet deutlich zwischen dem Begriff der Person als Vernunftwesen und der „unsterblichen Seele“ als reiner Vernunftbegriff. „Person ist dasjenige Subjekt, dessen Handlungen einer Zurechnung fähig sind.“ Eine Person folgt „keinen anderen Gesetzen als denen, die sie (entweder allen oder wenigstens zugleich mit anderen) sich selbst gibt, unterworfen ist.“[7] Die Christliche Soziallehre sieht in der Personalität neben der Solidarität, Subsidiarität sowie dem Gemeinwohl und der Gerechtigkeit eines der Prinzipien für ein gelingendes menschliches Zusammenleben in Gesellschaft und Staat. Der Begriff „Person“ steht bei Tönnies dem Begriff „Selbst“ gegenüber: Letzteres benennt das Selbstbild des Einzelnen, insofern er die „Gemeinschaft“ mit anderen sucht, um sich ihr willentlich einzuordnen. Der Person-Status des Menschen ist die Grundlage der Erklärung der Menschenrechte. Die Systemtheorie von Niklas Luhmann trennt klar zwischen den Konzepten Mensch und Person. Letztere gilt als – zumindest potentiell – unsterblich.Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass den natürlichen Personen uneingeschränkte Rechtsfähigkeit zukommt.
Wortherleitung[Bearbeiten]
Die Herkunft des Wortes Person ist nicht vollständig geklärt; es existieren hierzu verschiedene Theorien. Fest steht lediglich, dass es im 13. Jahrhundert als person(e) aus lat. persona „Maske des Schauspielers“ ins Deutsche übernommen wurde. Der Ursprung des lateinischen Begriffes ist jedoch umstritten. Am bekanntesten ist die Ableitung von lat. per-sonare (kurzes -o-) für „durchtönen“ (nämlich die Stimme durch die Maske). Ein vergleichbarer Erklärungsversuch nimmt die Abstammung von per-sônare bzw per-zônare (langes -o-) für „verkleiden“ (zu griech. ζώνη zônê ‚Gürtel‘) an. Diese Ad-hoc-Herleitungen werden jedoch stark angezweifelt. Der an der Lautgeschichte interessierte Etymologe Josef Justus Scaliger (* 1540, † 1609) entschied sich für perzonare (einen Gürtel anlegen), was allerdings keine rein lateinische Etymologie darstellt. Denn zona kommt aus dem Griechischen und bedeutet „“Gürtel.[1] Manche Wissenschaftler halten den Begriff für eine Entlehnung aus dem neutestamentlichen griech. πρόσωπον prosôpon ‚Maske‘, ‚Rolle‘, ‚Mensch‘ (ältere Bedeutung: (An)Gesicht, Miene, Blick, äußere Gestalt, Aussehen). Einer anderen und von den meisten Etymologen und Philologen heute für wahrscheinlicher gehaltenen Theorie zufolge[2] stammt er jedoch vom etruskischen Wort phersu für ‚Maske‘. Die Ableitung aus dem Etruskischen wird bereits seit Jahren als einzige Version von der Duden-Redaktion vertreten.[3] Phersu war der Eigenname einer Gestalt aus der Unterwelt, die bei Leichenspielen auftrat und sich in einer für sie typischen Verkleidung zu erkennen gab.[4]
Der Begriff Person hat mehrere Bedeutungen: Person im soziologischen Sinn bezeichnet ein Individuum, einen Menschen, das soziologisch verschiedene Rollen einnimmt, so z. B. als Eltern- und Geschwisterteil, ein Amt (z. B. als Beamter, Richter), einen Beruf, eine Herkunft (z. B. Volksgruppenzugehörigkeit, Ethnie, z. B. Kurde, Same, Baske…). Person im philosophischen Sinn wird von manchen als das Wesen des Menschseins vor dem Hintergrund des abendländischen Denkhorizonts gesehen: Dem Menschen als Person wird eine gewisse Freiheit der Entscheidung und Verantwortlichkeit für sein Handeln zugeschrieben. Mit dieser Zuschreibung sind gewisse Rechte (Menschenrechte) und Pflichten verbunden. Andere philosophische Strömungen sehen den Personenbegriff nicht beschränkt auf Menschen. Person im juristischen Sinn ist der Oberbegriff für natürliche Personen und juristische Personen. Beide Rechtssubjekte sind Träger von Rechten und Pflichten; ihnen ist kraft Gesetzes Rechtsfähigkeit verliehen. Außerdem wird die Person als (Staats-)Bürger oder Staatsangehöriger, dem juristisch ein bestimmtes verfassungsrechtlich festgelegtes Subjektsein zugeordnet wird, verstanden. Person darf in diesem Sinn weder mit Persönlichkeit noch mit Individualität verwechselt werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Person
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Das ist auch deutsch?

J.W. Goethe
An Charlotte von Stein
877_Johann_Wolfgang_Von_Goethe242Warum gabst du uns die tiefen Blicke,
Unsre Zukunft ahndungsvoll zu schaun,
Unsrer Liebe, unserm Erdenglücke
Wähnend selig nimmer hinzutraun?
Warum gabst uns, Schicksal, die Gefühle,
Uns einander in das Herz zu sehn,
Um durch all die seltenen Gewühle
Unser wahr Verhältnis auszuspähn?
Ach, so viele tausend Menschen kennen,
Dumpf sich treibend, kaum ihr eigen Herz,
Schweben zwecklos hin und her und rennen
Hoffungslos in unversehnem Schmerz;
Jauchzen wieder, wenn der schnellen Freuden
Unerwart’te Morgenröte tagt.
Nur uns armen liebevollen beiden
Ist das wechselseit’ge Glück versagt,
b_charlotte_von_steinUns zu lieben, ohn uns zu verstehen,
In dem andern sehn, was er nie war,
Immer frisch auf Traumglück auszugehen
Und zu schwanken auch in Traumgefahr.
Glücklich, den ein leerer Traum beschäftigt!
Glücklich, dem die Ahndung eitel wär!
Jede Gegenwart und jeder Blick bekräftigt
Traum und Ahndung leider uns noch mehr.
Sag, was will das Schicksal uns bereiten?
Sag, wie band es uns so rein genau?
Ach, du warst in abgelebten Zeiten
Meine Schwester oder meine Frau.
Kanntest jeden Zug in meinem Wesen,
Spähtest, wie die reinste Nerve klingt,
Konntest mich mit einem Blicke lesen, 6
Den so schwer ein sterblich Aug durchdringt;
säuleTropftest Mäßigung dem heißen Blute,
Richtetest den wilden irren Lauf,
Und in deinen Engelsarmen ruhte
Die zerstörte Brust sich wieder auf;
Hieltest zauberleicht ihn angebunden
Und vergaukeltest ihm manchen Tag.
Welche Seligkeit glich jenen Wonnestunden,
Da er dankbar dir zu Füßen lag,
Fühlt‘ sein Herz an deinem Herzen schwellen,
Fühlte sich in deinem Auge gut,
Alle seine Sinnen sich erhellen
Und beruhigen sein brausend Blut!
gold-licht-herzUnd von allem dem schwebt ein Erinnern,
nur noch um das ungewisse Herz,
Fühlt die alte Wahrheit ewig gleich im Innern,
Und der neue Zustand wird ihm Schmerz.
Und wir scheinen uns nur halb beseelet,
Dämmernd ist um uns der hellste Tag.
Glücklich, daß das Schicksal, das uns quälet,
Uns doch nicht verändern mag!

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Ist der Mensch von Natur aus gut?

oder: Wie ein Mensch zum Mensch wird
Die Frage nach der Natur des Menschen wird häufig gestellt. Darauf zu antworten scheint simpel, betrachtet man die Antwortmöglichkeiten. Denn entweder ist der Mensch von Natur aus gut, oder er ist eben nicht von Natur aus gut. Die Frage kann mit einem einfachen Ja oder Neinbeantwortet werden. Allerdings kann man sich auch ersteinmal fragen, ob sie, so wie sie gestellt wurde, überhaupt berechtigt ist. Denn möglicherweise verhindert die Frage eine sachgemäße Antwort alleine schon deshalb, weil sie falsch gestellt wurde. Oder, weil sie Begriffe enthält, deren Bedeutung ersteinmal geklärt werden müssen. Was sich vorerst wie eine trockene Analyse anhört, verspricht spannende Erkenntnisse zu liefern, die zu Veränderungen der Betrachtungsweise bezüglich des Menschen und seiner Natur führen und einen anderen Umgang mit philosophischen Fragen anregen.