Merkels Sommerloch mit Sogwirkung

merkel_entstelltVON TIMO STEIN14. AUGUST 2013
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Die heiße Wahlkampfphase ist gar keine. Ganz im Sinne der Kanzlerin, die das Sommerloch zum Programm macht. Wie Angela Merkel die Opposition trocken legt und was Peer Steinbrück von Schnappi, der Killerschildkröte lernen kann
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Für Angela Merkel läuft alles nach Plan. Nur noch 39 Tage bis zur Bundestagswahl. Und die in allen Zeitungen zumindest in Wort gefasste „heiße Wahlkampfphase“ ist bisher alles, nur eben nicht heiß. Allenfalls kantinenwarm. Wenn überhaupt. Das dürfte ganz im Sinne der Kanzlerin sein, die souverän sämtliche Umfragen und Sympathieskalen anführt und eben davon profitiert, dass kein Thema mit Wahlkampfpotenzial aufs werkmüde Parkett der politischen Arena fällt. So bleibt es im politischen Berlin vermutlich noch bis in den September hinein zäh, still und sommerlich. Vorerst.
Auch weil die Konkurrenz weiterhin munter dilettiert: Allen voran der SPD gelingt es nicht, wahlkampfrelevante Themen auf den politischen Markt zu werfen. Die Bemühungen der Opposition werden ohne großes Zutun der Regierungsparteien zum Boomerang. Aus einer Angela-Merkel-kann-kein-Europa-weil-sie-aus-dem-Osten-kommt-Choreografie, wird kurzerhand eine Peer-Steinbrück-versteht-die-Ostdeutschen-nicht-Retourkutsche. Selbst die NSA-Affäre ist auf dem besten Weg, der SPD auf die Füße zu fallen. Kritik kommt auch immer wieder aus den eigenen Reihen: Zuletzt monierte Franz Müntefering den fehlenden Zuschnitt der SPD auf ihren Kanzlerkandidaten.
Quelle:
MAGAZIN CICERO

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Drum prüft, bevor ihr Euch für Jahre bindet,

an Sklavenleben , Spionage , Unfreiheit,

ob sich nicht doch was besseres findet!

Petra Mensch