Milliardenverlust: Rot-Grün versenkt Baden-Württemberg

Die Bilanz der rot-grünen Regierung in Baden-Württemberg ist ein fiskalpolitisches Fiasko. Im Haushalt fehlt per Ende Juni eine Milliarde Euro. Der Abstand zu Bayern wächst – und die Regierung weiß nicht, wo sie mit dem Sparen beginnen könnte.

Die schwäbische Hausfrau kann mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann nicht zufrieden sein: Dem Land Baden-Württemberg fehlt im ersten Halbjahr 2013 eine Milliarde Euro. (Foto: Landesregierung BW)

Die schwäbische Hausfrau kann mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann nicht zufrieden sein: Dem Land Baden-Württemberg fehlt im ersten Halbjahr 2013 eine Milliarde Euro. (Foto: Landesregierung BW)

Wie der neue Zensus bringt auch die neue Übersicht des Bundesfinanzministeriums hinsichtlich der Haushaltsfinanzen der deutschen Bundesländer einige Überraschungen mit sich. Nicht Berlin steht diesmal im Vordergrund der schlechten Haushälter. Vielmehr ist es Baden-Württemberg.

Die rot-grüne Regierung hat es hier geschafft, bis Ende Juni ein Minus von 1,053 Milliarden Euro zu erwirtschaften, so das Bundesfinanzministerium. Noch schlechter war nur NRW. Berlin konnte nämlich bis Ende Juni überraschender Weise sogar ein Plus von 730 Millionen Euro vorweisen. Insgesamt verbuchten die Bundesländer bis Ende Juni zusammen einen Überschuss von 94 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor war es noch ein Minus von 2,7 Milliarden Euro.

06.08.13, 02:42 Zum Weiterlesen: